Heute musste ich es wieder mal feststellen: Gewisse Ängste sind unbesiegbar und schlummern immer in mir. Mal mehr mal weniger und ich versuche hartnäckig sie zu vertreiben, aber immer gelingt es nicht.
Es war heut beim Mittagessen... Paul klagt über Genickschmerzen... mein erster Gedanke ist: ich hab doch kürzlich erst wieder über einen Jungen gelesen der an Meningitis gestorben ist. Puhhh - wie heftig! "Paul, wo tut es dir denn genau weh? Habt ihr turnen gehabt? Bist du in der Nacht schlecht gelegen?" Tausend Gedanken flitzen durch meine Kopf! Oh du meine Güte, sie fahren heute nach Kärnten, was ist wenn er krank ist. Kommt er dort in ein Spital? Ich hätte ihn gerne bei mir! Kann ich sie nicht irgendwie umstimmen dazubleiben? Was mache ich, wenn ich in der Nacht angerufen werde, dass es ihm schlecht geht?
Nein, einfach mal tief durchatmen und Ruhe bewahren! Kurz nachdenken, was hat er so getan die letzten Stunden - gestern. Jaaa - die rettende Idee - "Wahrscheinlich ist es vom rodeln gestern!" - Paul, ich massier dich mal dann wird es bestimmt besser!"
Meine Gedanken rasen noch immer und ich möchte gerne ständig fragen, ob es besser wird. Aber ich weiß, dass das nicht gut ist. Alle anderen am Tisch nehmen es eher gelassen. Nur meine Schwiegermama wirft mir einen kurzen Blick zu und fragt Paul, ob ihm denn schlecht sei.. Nein, schlecht ist ihm nicht! Nein, Kopfweh hat er auch nicht!
OK, schön langsam beruhigen sich meine Nerven wieder und ich finde meine Gelassenheit wieder.
Nichts desto trotz, in solchen Situationen wird mir klar, dass ich meine Angst nie ganz bezwingen werde. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich einfach Mutter bin, oder ob es daran liegt, dass ich diese Erfahrung mit meiner Sarah gemacht habe.
Die Angst, selbst krank zu sein, habe ich schon lange in mir, also die kann nicht an Sarah liegen, aber diese furchtbare Angst um meine Kinder und Michael - die ist manchmal erdrückend und auch nervend. Ich möchte gerne die Krankheiten meiner Kinder so sehen wie sie sind - einfach Kopfweh, Verkühlung, Magen-Darm-Virus... Bei mir ist das dann Meningitis, Schweinegrippe, Leukämie, Krebs, und was man noch so hört und liest. Wenn Michael nicht pünktlich nach Hause kommt und das Telefon nicht abhebt, ist er einfach nur bei einem Termin der länger dauert und hat keine schweren Verkehrsunfall...
Ich muss auch gestehen, ich meide Medien deshalb sehr! Ich sehe keine Nachrichten, lese selten Zeitung (außer diverse "leichte Kost" über Prominte, Versandkataloge und Koch-Bastel-Näh-hefte), drehe den Radio bei Nachrichten leise... aber doch dringen diese "Horrormeldungen" in mein Ohr... Ein Kind ist bei einem Rodelunfall gestorben, weil es keinen Helm aufhatte!
War das zu meiner Zeit auch schon so? Wir haben keinen Helm getragen - wie konnte ich überleben? Wie haben meine Freunde überlebt? Ich krame in Erinnerungen, ob jemand aus meiner Schulzeit schwer krank war, ob jemand an einem Autounfall gestorben ist, ob jemand "entführt" wurde. Ich kann mich an keinen einzigen "dramatischen" Vorfall erinnern.
So versuche ich mich einfach immer wieder zu beruhigen - nicht immer muss was Schlimmes passieren! Nicht immer, muss man gleich todkrank sein.
Und irgendwann werde ich diese Angst überwunden haben. Irgendwann werden meine Kinder den ersten Freund/die erste Freundin nach Hause bringen, irgendwann werden sie ihre Sachen packen und ausziehen, irgendwann werden sie vielleicht heiraten und mir Enkel schenken. Und dann weiß ich, dass ich meine Kinder nicht verloren habe! Aber bis dahin ist noch ein weiter Weg! Und ich muss ihn gehen, manchmal alleine und manchmal mit ganz viel Hilfe! Und ich werde es schaffen! Ich werde diese Angst besiegen!
Freitag, 15. Januar 2010
Freitag, 1. Januar 2010
Der Jahreswechsel
ist nun vorbei. Wir befinden uns also schon im nächsten Jahr und gespannt erwarte ich, was da denn so passieren wird.
Das letzte Jahr, hab ich im letzten Eintrag schon erwähnt, war so aufregend. Es ist so viel passiert, ich bin von einem Gefühlschaos ins nächste geschlittert; musste mich lange und intensiv mit mir selbst und meiner Einstellung auseinandersetzen; hab meinen Weg zu Gott wieder gefunden; hab mich mit zwei Menschen versöhnt, die mir sehr am Herzen liegen; bin leider wieder in eine tiefe und schwierige Angstphase gerutscht, aus der ich mich nur schwer herausbewege; habe viele wunderbare Augenblicke mit meinen Kindern erleben dürfen;
Für das nächste Jahr wünsche ich mir, dass es nicht mehr so ein Gefühlschaos in mir gibt; ich wünsche mir einen guten Start für Michael und mich bei der Firmenübernahme; ich wünsche mir einen langen, intensiven, heißen Sommer; und ich wünsche mir, und das ist ganz wichtig - GESUNDHEIT!
Das neue Jahr wird auch wieder viel aufregendes mit sich bringen: Wie oben schon geschrieben, die Firmenübernahme; meine Schwester macht Matura, Paul bekommt sein erstes Zeugnis, unsere Zubau wird hoffentlich ganz abgeschlossen.... also viel zu erwarten dieses Jahr
Vorsätze habe ich keine, oder, habe ich eh immer wieder im Jahr, ich finde, da sollte man sich an Silvester nicht zusätzlich belasten. Na doch, einen kleinen Vorsatz hab ich schon, ich möcht endlich mein Buch fertig schreiben...
Nun also, wünsche ich euch für das neue Jahr, viel Gesundheit, Erfolg, Liebe, Freude, Freunde, Gelassenheit, Glücksmomente und Spaß!

Samstag, 26. Dezember 2009
rückblickend
rückblickend betrachtet...
war dieses Jahr so ereignisreich für mich, wie schon lange keines mehr...
Die letzten Tage habe ich genießend verbracht, und ich hatte viel Zeit nachzudenken. Noch immer ist meine "Phase" der Angst nicht vorbei, aber sie wird besser.
Trotzdem denke ich nach... Ich denke darüber nach, wie das letzte Jahr so war, was sich ereignet hat und was ich vermissen würde, müsste ich von hier gehen.
Fakt ist, ich würde das Leben hier sehr vermissen...
Aber erst dieses Leben hier, hier in diesem Ort, mit diesen Kindern, mit den Menschen die hier leben...
im letzten Jahr durfte ich so viele neue Freunde kennenlernen.. und ich schreibe bewusst Freunde, weil jeder einzelne Mensch den ich kennenlerne, den ich intensiver kennenlerne, für mich zu meinen Freunden zählt. Das Wort "Bekannte" kommt mir oft nur schwer über die Lippen, da für mich so viele wirkliche Freunde sind.
Jeder dieser einzelnen Menschen ist ein Freund für mich, weil ich immer etwas Besonderes an ihnen finde. Auch wenn sie oft grundverschieden sind - jeder hat etwas an sich, das ihn besonders macht.
Auch wenn ich manche nur hie und da sehe, und oft auch nur ein Mal im Jahr. Für mich ist jeder einzelne wertvoll und ich möchte keinen einzigen missen.
Und dieses letze Jahr hier, in diesem wunderbaren Ort, hat mir soo viele neue Freunde gebracht wie schon lange nicht mehr...
und mit diesem Eintrag, möchte ich jedem einzelnen hier danken, oder besser jeder und jedem einzelnen....
Ihr meine lieben, die mich schon früher begleitet haben, über Jahre hinweg, oder nur eine gewisse Zeit; die, die neu dazugekommen sind und mir sofort ihr Herz geöffnet haben; die, die jeden Tag aufs Neue Verständnis für mich haben; die, die gemeinsam mit mir Lachen und Weinen; die, die mir zuhören und für mich da sind; die, die die meinen Morgen bereichern und meinen Tag erfrischen :-); die, die ich nur hie und da sehe, und es ist trotzdem so, als wäre es erst gestern gewesen;
Ich hab euch alle sehr sehr lieb und jeder einzelne von euch ist für mich etwas ganz Besonderes!
Und in diesem Sinne, wünsche ich mir für das kommende Jahr, dass alles so bleibt, wie es momentan ist. Ich könnte mir kein besseres Leben vorstellen!
Und allen, die hier lesen, wünsche ich auch ein wunderschönes neues Jahr. Ich weiß, ein wenig früh, aber wer weiß, wann ich wieder schreibe :-)
Ihr seid wunderbar!
war dieses Jahr so ereignisreich für mich, wie schon lange keines mehr...
Die letzten Tage habe ich genießend verbracht, und ich hatte viel Zeit nachzudenken. Noch immer ist meine "Phase" der Angst nicht vorbei, aber sie wird besser.
Trotzdem denke ich nach... Ich denke darüber nach, wie das letzte Jahr so war, was sich ereignet hat und was ich vermissen würde, müsste ich von hier gehen.
Fakt ist, ich würde das Leben hier sehr vermissen...
Aber erst dieses Leben hier, hier in diesem Ort, mit diesen Kindern, mit den Menschen die hier leben...
im letzten Jahr durfte ich so viele neue Freunde kennenlernen.. und ich schreibe bewusst Freunde, weil jeder einzelne Mensch den ich kennenlerne, den ich intensiver kennenlerne, für mich zu meinen Freunden zählt. Das Wort "Bekannte" kommt mir oft nur schwer über die Lippen, da für mich so viele wirkliche Freunde sind.
Jeder dieser einzelnen Menschen ist ein Freund für mich, weil ich immer etwas Besonderes an ihnen finde. Auch wenn sie oft grundverschieden sind - jeder hat etwas an sich, das ihn besonders macht.
Auch wenn ich manche nur hie und da sehe, und oft auch nur ein Mal im Jahr. Für mich ist jeder einzelne wertvoll und ich möchte keinen einzigen missen.
Und dieses letze Jahr hier, in diesem wunderbaren Ort, hat mir soo viele neue Freunde gebracht wie schon lange nicht mehr...
und mit diesem Eintrag, möchte ich jedem einzelnen hier danken, oder besser jeder und jedem einzelnen....
Ihr meine lieben, die mich schon früher begleitet haben, über Jahre hinweg, oder nur eine gewisse Zeit; die, die neu dazugekommen sind und mir sofort ihr Herz geöffnet haben; die, die jeden Tag aufs Neue Verständnis für mich haben; die, die gemeinsam mit mir Lachen und Weinen; die, die mir zuhören und für mich da sind; die, die die meinen Morgen bereichern und meinen Tag erfrischen :-); die, die ich nur hie und da sehe, und es ist trotzdem so, als wäre es erst gestern gewesen;
Ich hab euch alle sehr sehr lieb und jeder einzelne von euch ist für mich etwas ganz Besonderes!
Und in diesem Sinne, wünsche ich mir für das kommende Jahr, dass alles so bleibt, wie es momentan ist. Ich könnte mir kein besseres Leben vorstellen!
Und allen, die hier lesen, wünsche ich auch ein wunderschönes neues Jahr. Ich weiß, ein wenig früh, aber wer weiß, wann ich wieder schreibe :-)
Ihr seid wunderbar!
Samstag, 28. November 2009
Die stille Zeit im Jahr..
...beginnt morgen..
und das heißt für meine kleine Familie wieder mal Ruhe einkehren lassen. Wieder mal stecken wir den Fernseher ab und auch der Computer hat sich eine Auszeit verdient.
Paul hat zwar schon gefragt, warum wir das machen müssen, aber ich weiß dass er es dann doch auch genießen wird.
Wir werden wieder basteln, viel lesen, plaudern, Teestunden mit Keksen im Kerzenschein genießen, Adventmärkte besuchen und natürlich auch Freunde treffen.
Ich wünsche euch allen, die hier so lesen, eine sehr besinnliche Zeit, nicht zu viel Streß und ich freu mich auch schon darauf bald wieder von euch zu lesen!

Dienstag, 24. November 2009
Gefühle...
Heute bin ich wieder mal am Gedanken sortieren, und ich lass euch einfach mal ein wenig daran Teil haben.
Einige werden wissen, dass es mir die letzten Wochen nicht ganz so gut ging. Das liegt am Herbst, an einem plötzlichen Todesfall und an der Medienwelt, die einen mit den "Fakten" der neuen Grippe nur so überflutet hat.
Wie es also denn so ist im Herbst, geht es mir nicht gut. Ich habe Angst vor diesem und jenem, bin oft müde, finde, dass ich furchtbar aussehe und bin sehr sehr angespannt. Ich selbst weiß, dass es nur eine Phase ist und ich hole mich da eigentlich meistens auch ziemlich bald wieder raus - aus diesem Sumpf.
Aber... ich bin auch jemand, der sehr offen damit umgeht. Wenn mich also jemand mit der Floskel "Wie geht es dir?" begrüßt, wird er sehr schnell feststellen, dass das für mich nicht nur eine Floskel ist. Nein, ich sehe das als ernstgemeinte Frage und beantworte diese ganz ehrlich.
Denn, wenn ich diese Frage stelle, dann meine ich sie auch ehrlich und erwarte mir auch nicht, dass mein Gegenüber sie mit "Gut" beantwortet.
Ich finde überhaupt, dass diese Welt immer oberflächlicher wird. Es gibt nur mehr wenige Menschen, die an ihrem Gegenüber interessiert sind - nämlich WIRKLICH interessiert.
Ich befinde mich, Gott sei dank, in der glücklichen Lage, sehr viele Freunde zu haben, die es durchaus interessiert. Und die dann auch für mich da sind, und die hoffentlich auch wissen, dass ich immer für sie da sein werde.
Und ich bin unendlich glücklich darüber - ja es macht mich glücklich, zu wissen, dass es hier ganz viele gibt, die an mir, als Mensch interessiert sind. Die mich einfach so nehmen wie ich bin - mit allen Ecken und Kanten (und ich weiß, dass ich nicht einfach bin). Die alle meine Stimmungen so hinnehmen und wissen, wenn ich heut mal kurz angebunden bin - morgen sieht es wieder anders aus.
Und ich wünsche jedem auf dieser Welt, dass er solche Freunde findet. Und was ich noch viel wichtiger finde, die Menschen sollten wieder den Zugang zu ihren Gefühlen finden. Das ist so wichtig! Warum hat uns Gott denn Gefühle gegeben, wenn wir sie nicht raus lassen. Warum lassen sie denn so viele Menschen nicht raus - weil es sich nicht gehört?!? Wer sagt denn das? Wenn ich das Bedürfnis habe zu weinen, warum darf ich das dann nicht tun? Ich lache ja auch, wenn mir danach ist!
Also liebe Leute da draussen, die ihr meinen Blog lest - gebt euren Gefühlen eine Chance, egal ob sie positiv oder negativ sind! Lacht, weint, schreit, fürchtet auch, umarmt euch - seid ehrlich mit euren Gefühlen - es ist so wichtig!
Einige werden wissen, dass es mir die letzten Wochen nicht ganz so gut ging. Das liegt am Herbst, an einem plötzlichen Todesfall und an der Medienwelt, die einen mit den "Fakten" der neuen Grippe nur so überflutet hat.
Wie es also denn so ist im Herbst, geht es mir nicht gut. Ich habe Angst vor diesem und jenem, bin oft müde, finde, dass ich furchtbar aussehe und bin sehr sehr angespannt. Ich selbst weiß, dass es nur eine Phase ist und ich hole mich da eigentlich meistens auch ziemlich bald wieder raus - aus diesem Sumpf.
Aber... ich bin auch jemand, der sehr offen damit umgeht. Wenn mich also jemand mit der Floskel "Wie geht es dir?" begrüßt, wird er sehr schnell feststellen, dass das für mich nicht nur eine Floskel ist. Nein, ich sehe das als ernstgemeinte Frage und beantworte diese ganz ehrlich.
Denn, wenn ich diese Frage stelle, dann meine ich sie auch ehrlich und erwarte mir auch nicht, dass mein Gegenüber sie mit "Gut" beantwortet.
Ich finde überhaupt, dass diese Welt immer oberflächlicher wird. Es gibt nur mehr wenige Menschen, die an ihrem Gegenüber interessiert sind - nämlich WIRKLICH interessiert.
Ich befinde mich, Gott sei dank, in der glücklichen Lage, sehr viele Freunde zu haben, die es durchaus interessiert. Und die dann auch für mich da sind, und die hoffentlich auch wissen, dass ich immer für sie da sein werde.
Und ich bin unendlich glücklich darüber - ja es macht mich glücklich, zu wissen, dass es hier ganz viele gibt, die an mir, als Mensch interessiert sind. Die mich einfach so nehmen wie ich bin - mit allen Ecken und Kanten (und ich weiß, dass ich nicht einfach bin). Die alle meine Stimmungen so hinnehmen und wissen, wenn ich heut mal kurz angebunden bin - morgen sieht es wieder anders aus.
Und ich wünsche jedem auf dieser Welt, dass er solche Freunde findet. Und was ich noch viel wichtiger finde, die Menschen sollten wieder den Zugang zu ihren Gefühlen finden. Das ist so wichtig! Warum hat uns Gott denn Gefühle gegeben, wenn wir sie nicht raus lassen. Warum lassen sie denn so viele Menschen nicht raus - weil es sich nicht gehört?!? Wer sagt denn das? Wenn ich das Bedürfnis habe zu weinen, warum darf ich das dann nicht tun? Ich lache ja auch, wenn mir danach ist!
Also liebe Leute da draussen, die ihr meinen Blog lest - gebt euren Gefühlen eine Chance, egal ob sie positiv oder negativ sind! Lacht, weint, schreit, fürchtet auch, umarmt euch - seid ehrlich mit euren Gefühlen - es ist so wichtig!
Samstag, 14. November 2009
Klangerlebnis
Mein Paul spielt jetzt seit bald einem Jahr Trompete. Und ich finde das sehr schön. Durch seinen Trompetenunterricht und Pias Tanzunterricht komme ich öfter in den Genuß, die Kinder und Jugendlichen bei ihren Proben zu "belauschen".
Während Pia ihren Tanzunterricht hat, ist im selben Stock Orchesterprobe. Und ich genieße es, die begeisterten Kinder zu beobachten, wie sie langsam alle eintrudeln, mit ihren Instrumenten.. Wie sie begeistert sind, sich wieder zu sehen, wie sie ihre Instrumente stimmen - überall verschieden Töne und Instrumente.. Ich habe das schon in meiner Kindheit gemocht, wenn meine Eltern mit mir in die Operette gegangen sind, und das Orchester hat begonnen sich einzustimmen...
Paul durfte außerdem mit auf das "Musikschullager" am Schneeberg. Auch dort hatte ich schon einen großen Einblick in die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen für Musik. Gab es eine Möglichkeit für eine Extra-Übungsstunde wurde nicht gemault - Nein, jeder wollte diese Gelegenheit nutzen. Die Jugendlichen haben bis spät Nachts geübt und sich neues einfallen lassen..
Warum ich das alles schreibe? Weil ich es so schön finde. Weil ich denke, solange die Welt noch Kinder hat, die sich für Musik, Tanz, Pfadfinder und so interessieren, ist die Welt noch nicht verloren. Es zeigt mir, dass es noch Hoffnung gibt. Dass es nicht nur Jugendliche gibt, die sich auf irgendwelchen Plätzen treffen, Rauchen, Trinken, Mist machen.. Nein - es gibt noch sooo viele Kinder, die sich auf andere Dinge konzentrieren. Und das finde ich, ist ein großer Hoffnungsschimmer!
Während Pia ihren Tanzunterricht hat, ist im selben Stock Orchesterprobe. Und ich genieße es, die begeisterten Kinder zu beobachten, wie sie langsam alle eintrudeln, mit ihren Instrumenten.. Wie sie begeistert sind, sich wieder zu sehen, wie sie ihre Instrumente stimmen - überall verschieden Töne und Instrumente.. Ich habe das schon in meiner Kindheit gemocht, wenn meine Eltern mit mir in die Operette gegangen sind, und das Orchester hat begonnen sich einzustimmen...
Paul durfte außerdem mit auf das "Musikschullager" am Schneeberg. Auch dort hatte ich schon einen großen Einblick in die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen für Musik. Gab es eine Möglichkeit für eine Extra-Übungsstunde wurde nicht gemault - Nein, jeder wollte diese Gelegenheit nutzen. Die Jugendlichen haben bis spät Nachts geübt und sich neues einfallen lassen..
Warum ich das alles schreibe? Weil ich es so schön finde. Weil ich denke, solange die Welt noch Kinder hat, die sich für Musik, Tanz, Pfadfinder und so interessieren, ist die Welt noch nicht verloren. Es zeigt mir, dass es noch Hoffnung gibt. Dass es nicht nur Jugendliche gibt, die sich auf irgendwelchen Plätzen treffen, Rauchen, Trinken, Mist machen.. Nein - es gibt noch sooo viele Kinder, die sich auf andere Dinge konzentrieren. Und das finde ich, ist ein großer Hoffnungsschimmer!
Sonntag, 26. Juli 2009
Hätte ich einen Wunsch frei...
Manchmal wünsche ich mir, ich hätte einen Wunsch frei. Ich möchte nur einen einzigen... Und dann würde ich mir wünschen
Ein ganz großes Haus mit Garten und Teich. Ein ganz großes Haus mit vielen Wohneinheiten drinnen und einer riesigen Küche wo alle Platz haben. In diesem Haus dürften dann alle wohnen die mir am Herzen liegen. Eine Wohnung würde ich für meine Mama frei halten, damit sie weiß wo sie hinkönnte; eine Wohnung wäre für meine allerliebste Tante Rosemarie; eine Wohnung bekämen meine Schwiegereltern; in einer sollten Pauls und Pias Urgroßeltern wohnen, drei Wohnungen für meine Schwestern; eine Wohnung für mein ganz liebes Cousinchen; eine für meine wunderbare Freundin und eine für uns...
Dieses ist mein Traum, ein großes Haus für die ganze Familie. Vielleicht würden nicht alle darin wohnen, aber die Gelegenheit hätten sie dazu.
Ich liebe es, alle um mich zu haben. Ich finde es schön wenn viele Personen an einem Tisch sitzen, das Stimmengewirr, das lachen...
Natürlich sollte jeder seinen eigenen Rückzugsort haben, wenn er mal ganz alleine sein will.
In meinem Traum gäbe es dann einen großen Gemüsegarten, einen Teich zum Schwimmen, einen Spielplatz für die Kinder, viele kleine Sitzgelegenheiten im Garten, eine große Küche für alle, wenn wir gemeinsam essen wollen.
Stellt euch nur mal Weihnachten vor - keine Familienbesuch über drei Tage verteilt - alle sind da und wir können gemeinsam feiern.
Oder im Sommer - laue Abende im Garten, die Kinder spielen Fußball, es wird gegrillt, jemand schwimmt im Teich und dann sitzen alle am großen Tisch und essen...
Also ich find das schön.... und hätte gerne diesen einen Wunsch frei..
Ein ganz großes Haus mit Garten und Teich. Ein ganz großes Haus mit vielen Wohneinheiten drinnen und einer riesigen Küche wo alle Platz haben. In diesem Haus dürften dann alle wohnen die mir am Herzen liegen. Eine Wohnung würde ich für meine Mama frei halten, damit sie weiß wo sie hinkönnte; eine Wohnung wäre für meine allerliebste Tante Rosemarie; eine Wohnung bekämen meine Schwiegereltern; in einer sollten Pauls und Pias Urgroßeltern wohnen, drei Wohnungen für meine Schwestern; eine Wohnung für mein ganz liebes Cousinchen; eine für meine wunderbare Freundin und eine für uns...
Dieses ist mein Traum, ein großes Haus für die ganze Familie. Vielleicht würden nicht alle darin wohnen, aber die Gelegenheit hätten sie dazu.
Ich liebe es, alle um mich zu haben. Ich finde es schön wenn viele Personen an einem Tisch sitzen, das Stimmengewirr, das lachen...
Natürlich sollte jeder seinen eigenen Rückzugsort haben, wenn er mal ganz alleine sein will.
In meinem Traum gäbe es dann einen großen Gemüsegarten, einen Teich zum Schwimmen, einen Spielplatz für die Kinder, viele kleine Sitzgelegenheiten im Garten, eine große Küche für alle, wenn wir gemeinsam essen wollen.
Stellt euch nur mal Weihnachten vor - keine Familienbesuch über drei Tage verteilt - alle sind da und wir können gemeinsam feiern.
Oder im Sommer - laue Abende im Garten, die Kinder spielen Fußball, es wird gegrillt, jemand schwimmt im Teich und dann sitzen alle am großen Tisch und essen...
Also ich find das schön.... und hätte gerne diesen einen Wunsch frei..
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