Dienstag, 20. Dezember 2011

Mein Wichtelpaket


Wie die letzten Jahre auch schon, habe ich auch dieses Jahr
beim "Wichteln" in einem Forum mitgemacht
Und das ist mein Wichtelpaket:


 Paul und Pia sind auch schon ganz aufgeregt!

der erste Blick 

Sooooo viele Päckchen! 

Das ist eine Packung Streichhölzer verpackt in schönen Stoff,
mit einem gesticktem Motiv darauf - es sieht sooo toll aus! 

Die gesamte Ausbeute:
Eine Kugel für den Christbaum, eine Packung Tee, 2 Spiele für die Kinder,
 die Streichholzschachtel, eine schöne Karte und Gummibärlis... und 


eine ganz süße kleine Box mit einem Engelchen drauf

Montag, 12. Dezember 2011

Dienstag, 1. November 2011

Schönheit liegt im Auge des Betrachters....

Tja, Schönheit.... ich hab da so mein Problem mit Schönheit. Auch wenn mir viele Damen und Herren immer wieder erzählen und versichern, dass ich "schön" bin - ich für mich sehe es meistens nicht so.

Früher stolz auf meinen schöne flachen Bauch und meine wohlgeformte Taillie, haben mich meine drei Schwangerschaften und meine Lust an gutem Essen ein wenig in die Breite gehen lassen. Mühsamst vor ein paar Jahren abgenommen um es in diesem Jahr wieder zuzunehmen und keine Regung nach unten zeigt sich...

Nun also, in der "fast gewichtreichsten Zeit" hab ich mich entschieden für meinen Mann als Fotomodell zu posieren. Einiges bin da ja schon gewohnt - stundenlanges Stehen mit Handschellen am Rücken ist noch eine der einfachsten Übungen.
Diesesmal war das Posieren eine Überwindung und ein Projekt für mich. Mit nacktem Oberkörper an Badens bekanntesten Orten den Körper preis zu geben erfordert schon ein wenig Mut.
Ich habe mich überwunden, bin nicht abgesprungen und habe mich fotografieren lassen. Morgens um sieben in der Früh ging es los - kalt war es und sehr aufregend.

Gespannt erwartete ich die ausgearbeiteten Fotos und letzte Woche kam Michael damit nach Haus. Nur ein Teil der Fotos - aber sehr ernüchternd... Ich für mich finde, ich sehe fürchterlich aus. Gar nicht mal der Körper - das Gesicht hat mich viel mehr erschüttert und zurück geworfen. Gut, man kann sagen, dass die lange Nacht davor Schuld an den Augenringen ist, und das Licht die Falten hervorhebt, ich mich doch mit Make up schminken hätte sollen... Jaja - Ausreden gibt es da ja immer genug :-)

Und nun sitz ich da, hab den Kilos wieder den Kampf angesagt und hoffe, dass dadurch mein Gesicht auch wieder schöner wird...

Also dann auf in ein neues "Projekt" - und vielleicht mach ich ja dann in einem Jahr nochmals Fotos für den Vergleich ;-)

Mittwoch, 31. August 2011

....

ich habe viel zu sagen... aber nur wenig Mut es auszusprechen. Es wäre vieles da, was ich gerne erzählen möchte und doch bringe ich es nicht über mich die Worte auf Papier zu bringen.
Vielleicht würde ich jemanden verletzten... und das möchte ich nicht.

Überhaupt steht dieses "verletzten" gerade ganz hoch oben bei mir.. Einfach, weil es so oft geschieht, weil wir so unvorsichtig sind, mit dem was wir sagen, oder tun. Weil wir selten darüber nachdenken, ob es dem Gegenüber weh tun könnte, wenn ich etwas bestimmtes sage oder mache.

Dieser Sommer war, wie im vorigen Post schon erzählt, ein wunderschöner und ereignisreicher Sommer. Allerdings nicht nur in positiven Sinne, auch im "negativen". Ich stelle negativ bewusst unter Anführung, da wir ja letztenendes aus negativen Ereignissen lernen.
Aber es hat zum Denken angeregt.. Zu einen, weil ich selbst hie und da durch Worte und Taten sehr verletzt wurde, zu anderen, weil ich selbst verletzt habe..

Nun frage ich mich, was die Menschen dazu bringt, so unvorsichtig mit seinem Gegenüber umzugehen. Stellen wir uns selbst einfach immer an die erste Stelle und nehmen dadurch keine Rücksicht?
Ich denke, dass es oft in Streitsituationen passiert.. Dass man sich so sehr in Rage redet und einfach wirklich nicht mehr darauf achtet, wie der andere reagiert.

Gelernt habe ich diesen Sommer, dass nicht nur ich im Streit verletzt werde, sondern ich auch verletzten kann. Und das möchte ich nicht.
Das Leben hier ist oft schon schwer genug und ich möchte es vermeiden jemandem weh zu tun.
Ich habe mir fest vorgenommen, gut nachzudenken, bevor ich etwas ausspreche. Natürlich gelingt das nicht immer... aber ich versuche es...

Dienstag, 16. August 2011

Sommer....

obwohl der Sommer heuer nicht besonders heiß war, war es bis jetzt, einer der schönsten Sommer für mich. Entspannt bin ich mit den Kindern in die Ferien gegangen, habe mir viel frei genommen. Auch unsere zwei Urlaubswochen waren voll mit Unternehmungen - anders als bisher haben wir auch die Urlaubswoche zu Hause genutzt um viele Ausflüge zu machen.
Irgendwie bin ich heuer ruhiger.. lass den Haushalt auch mal Haushalt sein, gehe am Nachmittag mit den Kindern nach Hause sobald Michael im Büro ist und freue mich über die tolle Zeit mit meinen Kindern.
Hier ein paar Impressionen des Sommers:


Samstag, 11. Juni 2011

Erstkommunion








Der Sonntag des großen Tages beginnt für mich schon früh. Alles muss noch hergerichtet werden, nichts darf vergessen werden. Die Taufkerze ist hergerichtet, die Kleider und Anzüge hängen gebügelt zum Anziehen bereit.

Angelika hat auch bei uns geschlafen, um den Tag ihres Patenkindes von Morgen an miterleben zu dürfen. Sie hat mich gebeten, gleich nach dem Aufstehen ein Foto von Paul zu machen - auch dieser Bitte wird nachgegangen als Paul es sich noch im Wohnzimmer gemütlich macht.


Einer nach dem anderen benützt das Bad, macht sich schick für den schönen Tag. Dann noch schnell ein Foto geschossen und schon gehts ab ins Auto - oh die Kutte hätten wir jetzt fast vergessen.



Als wir zum Pfarrhof kommen erwarten uns da schon jede Menge Kinder, Eltern, Großeltern, Tanten und Onkeln. Die Kränzlein werden den Mädchen ins Haar gesteckt, die Anstecker für die Jungs an den Kutten befestigt.


Alle sind etwas nervös und unser Herr Pfarrer lässt sich viel Zeit. Der Musikverein ist auch schon anwesend und wartet darauf, dass wir los marschieren können.


Endlich kommt der Herr Pfarrer und wir machen uns schon bereit für die Runde über den Hauptplatz. Als dann endlich auch noch das Kreuz aus der Kirche geholt wurde und ein rettender Vater gefunden war, der es tragen wollte, konnte es endlich losgehen.



Hinter dem Musikverein, eine Runde über den Platz und dann Richtung Kirche. Alles ging gut, die Anspannung war den Kindern anzusehen.

Aber sie waren so enttzückend. Brav haben sie alle mitgesungen und als es dann endlich die ersehnte ERSTE KOMMUNION gab waren sie richtig ehrfürchtig.




Schön war es, die Kinder für die Erstkommunion vorzubereiten, anstrengend, manchmal auch nervenaufreibend. Aber dieser Tag mit den Kindern hat uns dafür entschädigt. Sie zu sehen, ihr Vertrauen zu spüren, mit ihnen diesen Weg gehen zu dürfen - das wiegt alles andere auf.



Der liebe Gott hat uns außerdem traumhaftes Wetter geschickt und wir konnten diesen Tag in der Sonne sitzend ausklingen lassen.


Dienstag, 10. Mai 2011

Muttertag



die letzten Tage überlege ich immer wieder, warum wir "Mütter" uns oft so unverstanden fühlen.

Oder bin das nur ich?



Heute beim Abendessen machen, wurden mir ein klein wenig die Augen geöffnet: Paul hat sich ein Nutellabrot bestellt und Michael hat es ihm gemacht - ohne Butter drunter. Paul mag aber Butter drunter, Pia nicht...


Und ich denke, das ist es was uns Mamis ausmacht - wir wissen das! Wir kennen das Gute-Nachtgebet, wir wissen dass Freund Felix momentan nur Beyblades mag, dass Paul G. den eigenartigen Spitznamen Bltscha hat. Oft wissen Mamis auch in wen das Kind verliebt ist, obwohl es gar nichts erzählt hat. Wir können zwischen den Zeilen lesen, Stimmungen deuten, liebevoller Freund sein, fürsorgliche Krankenschwester, colle Shoppingfreundin aber auch strenge Fürsorgerin.



Ich denke, vieles von dem was wir leisten, wissen unsere Männer gar nicht. Geburtstage der Freunde, Schularbeitstermine, Ballettaufführungen, Probetermine, Gemüse- und Obsttag, die Lieblingssocken des Sohnes, das Lieblingstuch der Tochter, wo ist meine Puppe, Mama wo ist mein Ladegerät...

Im vorbeigehen, registrieren wir kleinste Dinge um sie wieder hervorzuholen, wenn sie gefragt sind.



Natürlich, ist es nicht so, dass kein Mann das kann. Aber ich kenne nur wenige, die es ausführen müssen oder wollen. Michael ist es sicher immer lieber, wenn ich all diese Dinge übernehme, Termine koordiniere und ihn dann nur informiere.



Ich finde, für unsere Leistung darf durchaus mal an einem Tag "gefeiert" werden.



Also im Nachhinein: IHR MAMAS - DIE IHR DAS LEST - IHR SEID GROßARTIG!



Mittwoch, 4. Mai 2011

5.5.2005



an den errechneten Geburtstermin hat sich Pia genau gehalten. Obwohl keiner gedacht hätte, dass es so sein wird - bin ich doch schon vorher mit Wehen im Spital gelegen, habe die Lungenreifespritze bekommen um am nächsten Tag wieder nach Hause zu gehen und zu sagen "War wohl doch nix!".


Die eigentlichen Wehen, an ihrem Geburtstag hab ich dann gar nicht mehr ernst genommen...


Nicht einmal drei Stunden hat ihre Geburt gedauert und ich kann sagen, so wie sie auf die Welt gekommen ist, so ist sie auch!



Pia weiß genau was sie will, setzt ihren Kopf meistens durch und ist doch auch liebevoll zärtlich und anschmiegsam. Ich wünsche ihr, dass sie immer so bleibt wie sie ist. Ihren Weg so geht, wie sie ihn sich vorgenommen hat und sich nicht davon abbringen lässt.



PIA - FÜR MICH BIST DU DIE GRÖSSTE!! ALLES GUTE ZU DEINEM SECHSTEN GEBURTSTAG!!






Dienstag, 26. April 2011

Neun Jahre



Neun Jahre ist es nun her, dass wir unsere kleine Sarah gehen lassen mussten..



So vieles gerät in Vergessenheit nach so langer Zeit, so vieles dass dir plötzlich wieder einfällt und du denkst, wie konnte ich das vergessen...




Nun ja, heute ist dieser Tag besonders schwer für mich. Denn heute wird auch noch eine junge Frau begraben, die den Kampf gegen den Krebs verloren hat.






Und irgendwann sind wir dann alle im Himmel wieder vereint! Sarah - du fehlst mir!






Freitag, 1. April 2011

9.4.2001


wie hat es Gabi letztens ausgedrückt? Lieber würde ich für dich Wii-Spiele, Kleidung, Fahrrad oder sonstiges kaufen, als Blumen für dein Grab...

Wie recht sie hat! Manchmal, wenn man Kinder hat und sie sind anstrengend, oder in einer blöden Phase, dann sollte man sich vor Augen führen, wie es wäre, wenn sie einfach gestorben wären..

In acht Tagen hat Sarah Geburtstag - ihr zehnter Geburtstag! Was für eine Party hätte es da gegeben? Wir würden wohl alle schon in heller Aufregung sein und planen und organisieren.


Leider ist uns das für dieses Kind verwehrt geblieben - und auch, wenn ihr Tod nun schon neun Jahre her ist. Ich werde sie nie vergessen.

Sicher, man denkt nicht mehr so oft daran, die Erinnerungen verblassen.. aber doch, ist sie tief im Herzen und bleibt für immer da.

Donnerstag, 17. März 2011

Baustellen...

hab ich derzeit einige... daher schreibe ich auch nur wenig hier. Es würde viel geben, was ich durch meine Tipserei verarbeiten oder von einer anderen Seite betrachten könnte. Leider ist es so, dass es dabei doch auch einiges gibt, dass ich nicht so gern preis geben möchte.
Oder besser gesagt, vielleicht vor einem Jahr noch preisgegeben hätte, aber ich nun Angst davor habe "besprochen" zu werden..

Ich habe also momentan den Kopf nicht richtig frei und weiß nicht, wie ich das lösen kann. Einen Brief schreiben? An wen sollte ich das alles schreiben?
Ich könnte auch ein Tagebuch führen, aber das hab ich noch nie gemacht - irgendwie kam ich mir dabei immer blöd vor. An ein Tagebuch zu schreiben.

Wobei ich sagen muss, dass ich eine Freundin habe, die sehr intensiv Tagebuch geführt hat und auch alle Eintrittskarten und Kinokarten und so eingeklebt hat - das hat schon was für sich - da nach Jahren darin zu blättern... Ich habe die Erinnerungen in meinem Kopf

Vielleicht sollte ich doch überlegen Tagebuch zu schreiben. Ich weiß, dass mich das Schreiben immer sehr befreit und während dem Schreiben meine Gedanken klar werden.

Wie macht ihr das so? Wie löst ihr eure "Probleme" die ihr mit niemandem besprechen könnt?
Schreibt mir doch mal zurück und gebt mir Tipps, vielleicht ist ja einer für mich dabei

Dienstag, 15. März 2011

Umwelt...

dieses Post lag mir schon am Herzen, bevor dieses Unglück in Japan passiert ist.. und jetzt, nach all diesen Meldungen und Kommentaren in diversen Foren, liegt es mir noch mehr am Herzen.

Aber, es hat nichts mit Atomkraft zu tun - nichts mit großen Katastrophen - es hat mit den kleinen Dingen zu tun - die oft übersehen werden.
Es hat mit Respekt vor der Umwelt zu tun! Und wir (unsere Generation!) hat es einfach verabsäumt ihren Kindern mittzuteilen, dass nichts wichtiger ist, als Respekt vor der Umwelt zu haben - weil wir in ihr leben!
Neben unserem Haus ist eine große Wiese - dort liegen Unmengen an Schutt! Leute werfen alles auf die Straße - Mc Donalds Sackerln aus dem Auto, RedBullDosen auf die Straße, Taschentücher, Einkaufssackerl, Dönerpapier,... alles findet sich hier.

Und was mir am allerschlimmsten auffällt, ist unser Skaterplatz - ein Platz den die Gemeinde für Jugendliche hergerichtet hat - mit einer kleinen Hütte mit Tisch und Bänken darin. Meine Kinder gehen gern zum Skaterplatz - zum Skaten und Radfahren - aber ich geh dort nicht gern hin. Da liegen kleine Glasflaschen am Boden, Zigarettenschachteln, Zigarettenkippen, Pizzapapier und was halt sonst noch so konsumiert wird.
Leider ist es so, dass da auch reden nicht viel hilft - im Gegenteil - sie reden noch rotzfrech zurück. Und woher kommt das - weil sich jeder immer abbürstet - sind ja nicht meine Kinder, nur nicht anecken, bloß keinen Konflikt suchen! Leute - früher, als wir auf der Straße gespielt haben, und Blödsinn gemacht haben - ist da nicht hie und da jemand ums Eck gebogen und hat mit uns geschimpft? Warum machen wir das heute nicht mehr - ist uns das wirklich alles vollkommen egal??

Mir nicht - ich reiße meinen Mund auf! Ich sage - "Bitte schmeiß das in den Mistkübel" "Hör auf damit, andere zu ärgern"

Und ich finde, das ist einmal der erste Schritt, mit offenen Augen durch die Welt gehen - sich auch mal bücken und etwas aufheben, bewusst zu leben!
Respekt vor den anderen und vor der Umwelt zu haben - die Menschen mit Liebe betrachten und keine Angst vor ihnen haben..

Menschen! Fangt doch einmal hier an - hier wo wir leben! Geht zu Fuß; fahrt mit dem Fahrrad; überlegt, ob es sich lohnt ins Auto zu steigen, nur um dieses Sonderangebot aus einem bestimmten Geschäft zu holen; plant eure Wege; schmeißt nichts auf der Straße weg; liebt eure Mitmenschen; und verschließt nicht eure Augen;
Ich würde meinen, das ist mal ein Anfang

Dienstag, 8. Februar 2011

Väter...

passend zu meinem letzten "Wer bin ich"-Post habe ich letztens aus irgendeiner Laune das Internet nach Fotos von meinem Vater durchsucht...
Für alle die es nicht wissen: Ich kenne ihn nicht. Meine Mutter hat sich scheiden lassen als ich drei oder vier war - wir sind dann zu meinen Großeltern gezogen und seither habe ich keinen Kontakt mehr zu ihm gehabt.
Es hat mich aber eigentlich auch nie interessiert, ihn kennen zu lernen. Meine Schwester hat ihn vor einiger Zeit kennengelernt, hat mich auch gefragt, ob ich ihn sehen möchte, aber das Interesse war nicht da.

Wie ist das? Braucht man eigentlich Vater und Mutter? Ist es wirklich wichtig einen Vater zu haben - reicht nicht einfach auch eine männliche Bezugsperson - Opa, Onkel, Nachbar - die hatte ich ja immer.

Was mich dann eigentlich auch noch in Erstaunen versetzt hat, sollte das denn überhaupt mein Vater sein, den ich da gefunden habe... Er hat ein Leben! Bis jetzt stand er für mich immer so im Hintergrund, sozusagen eine Schattenperson... Aber, warum sollte er kein "Leben" haben - bei der Feuerwehr sein, bei der Rettung, in der Politik des Ortes - wo auch immer -beim örtlichen Eisstockverein, Tennis,...
Er lebt sein Leben, fährt in Urlaub, trifft sich mit Freunden, geht auf Feste oder Bälle,... Ja warum denn auch nicht?
Ich überlege auch oft, was ich von ihm haben könnte.. Für mich war es immer so, dass es für mich nur die Familie meiner Mama gab - meine Großeltern und Tanten und Onkeln - da gab es kein "das hast du aus der Familie" - ich wollte immer so sein, wie meine Oma war und plötzlich (nein natürlich nicht plötzlich) wird mir bewusst, da gibt es doch wirklich noch eine andere Familie. Meinen Cousin habe ich virtuell schon kennengelernt und hoffentlich lerne ich ihn auch bald mal persönlich kennen... aber ob ich meinen Vater auch kennenlernen möchte...

ich weiß es nicht.... vielleicht bin ich für ihn ja auch einfach nur eine "Schattenperson"...

Dienstag, 1. Februar 2011

Wer bin ich...

dieses Posting spukt mir schon so lange im Kopf herum und heute finde ich hoffentlich die passenden Worte..

Irgendwie sind wir doch alle immer auf der Suche nach unserem eigenen Selbst.. auf der Suche und auf dem ewigen Weg - denn - wir verändern uns ja ständig, also können wir auch nie wirklich uns selbst finden... Und so bin auch ich immer auf der Suche nach meinem Inneren Selbst und habe natürlich auch eine Vorstellung, wie ich denn gerne so sein möchte.

Angeregt durch ein nettes Spielchen im Facebookland und auch durch eine Diskussion mit einer Bekannten fielen über mich heut folgende Worte:

Brav, besonders, beautiful, gern für alle da, alles für mich, young, super, einzigartig, neugierig, direkt, bewundernswert, schön, meisterhaft, kinderlieb, gesprächig, gebildet und dann noch arrogant und affektiert...

Natürlich treffen mich die zwei letzen Worte am meisten. Wobei ich das jetzt gar nicht so negativ sehe, denn es heißt ja dann für mich auch, daran zu arbeiten, wenn ich so nicht sein will.
Es ist mir bewusst, dass nicht jeder mich so sieht, aber es kann durchaus sein, dass ich mich in bestimmten Situationen so darstelle...
Dann komme ich zu der Frage, wie möchte ich eigentlich sein... ich möchte eine gute Mutter sein - das ist für mich das wichtigste - eine gute, liebevolle, zärtliche, lustige Mutter! Aber, ich möchte mich darüber nicht selbst vergessen. Da komm ich schon zum nächsten Punkt, der mir heute gesagt wurde: ich gehe unheimlich gern fort - raus, zum Heurigen, tanzen, Cocktail trinken - ich genieße es mit Freunden zu sitzen und zu plaudern - und - meine Freunde sind auch Männer... ich habe viele männliche Freunde - ich mag sie einfach - sie sind erfrischend, haben eine andere Sicht auf Dinge, können das Leben oft mehr genießen und somit geh ich auch mal allein mit Männern fort und finde auch nichts schlechtes dabei.

Ich möchte gerne viele Kinder um mich haben, ich liebe Kinder - sie sind noch so unbedarft, oft noch vorurteilsfrei, sie können von Herzen lachen, ohne sich blöd dabei vorzukommen - Kinder sind das Leben selbst und ich liebe jedes Kind - diesen Wunsch erfülle ich mir in meiner Regenbogengruppe und auch wenn sie hie und da anstrengend ist, es ist so schön Kinder um sich zu haben..

Ich möchte gutes tun. Ich möchte, dass alle wissen, dass sie jederzeit zu mir kommen können. Egal wer es ist und wann es ist. Wenn jemand mitten in der Nacht bei mir anruft, weil er Hilfe braucht, ich werde immer für ihn das sein.

Ich möchte lustig sein und das Leben genießen können - mit jeder einzelnen Pore das Leben einsaugen, im Sommer die warme Luft spüren, über feuchtes Gras spazieren, im Winter den Schnee unter den Füßen knirschen hören, die Vögel beim Vogelhaus beobachen - einfach das Leben sehen und spüren..

Und so möchte ich sein.. ein lebensfroher, hilfsbereiter, liebevoller Mensch, der es versteht das Leben zu genießen..

und ich hoffe, das gelingt mir!

Samstag, 15. Januar 2011

Wieder mal :-)

hab ich so eine Art "Schreibblockade" - viele Themen fallen mir ein, aber irgendwie noch nicht die richtigen Worte dafür...
Aber, ich habe jetzt entschieden, diesen Blog einfach auch für den Alltag zu nutzen, dann gibt es hier öfter etwas zu lesen :-)

Hattet ihr eigentlich Urlaub über Weihnachten und Silvester? Wir schon! Und es war toll. Irgendwie war es total entspannend. Ich muss sagen, ich hab anscheinend gelernt, alles etwas gelassener zu sehen. Bis jetzt war Urlaub zu Hause für mich immer furchtbar - alle liegen herum, entspannen und an mir bleibt der Haushaltalltag hängen. Dieses Mal hab ich es anders gemacht. Ich hab den Schmutz einfach auch mal übersehen und so jeden dritten Tag habe ich meine Familie zusammengetrommelt und jedem gesagt, was er tun soll. Gute Lösung - und für mich sehr sehr entspannend :-)

Somit hatte ich also einen guten Start ins Neue Jahr und es geht mit Elan weiter. Nachdem ich seit dem Sommer etwas zugenommen habe, habe ich nun auch den Kilos wieder den Kampf angesagt und die Ernährungsumstellung tut auch meinem Körper gut. Dank meinem Weihnachtsgeschenk, wird auch viel Bewegung gemacht und ich fühl mich total wohl!

Also, ich wünsch euch einen schönen und entspannten Sonntag!

Samstag, 1. Januar 2011

2011

jetzt hab ich so viel geschrieben, aber irgendwie passt es nicht...

Ich hatte so ein tolles Jahr und kann mir gar nicht vorstellen, dass es noch besser werden kann. Irgendwie fürchte ich, es wird schlimmer und dann kommt meine Angst wieder.

ABER NEIN - dieses Jahr beginnt OHNE ANGST!!!! Das ist mein fester Vorsatz. Ich werde die Angst besiegen!

Also das neue Jahr bringt: einen grandiosen Skiurlaub, einen genialen Faschingdienstag :-), einen gutes Zeugnis für Paul, und ein letztes schönes Kindergartenhalbjahr für Pia, einen heißen heißen langen langen langen Sommer in dem wir unseren Urlaub zu Hause verbringen, diverse tolle Bälle, einen Sieg beim Reifenraften :-), eine großartige Geburtstagsfeier, einen guten Schulstart für Pia, einen Altweiberherbst, weiße Weihnachten und ein lustiges Silvester :-)

IN DIESEM SINNE WÜNSCHE ICH EUCH ALLEN EIN GLÜCKLICHES JAHR 2011!!