rückblickend betrachtet...
war dieses Jahr so ereignisreich für mich, wie schon lange keines mehr...
Die letzten Tage habe ich genießend verbracht, und ich hatte viel Zeit nachzudenken. Noch immer ist meine "Phase" der Angst nicht vorbei, aber sie wird besser.
Trotzdem denke ich nach... Ich denke darüber nach, wie das letzte Jahr so war, was sich ereignet hat und was ich vermissen würde, müsste ich von hier gehen.
Fakt ist, ich würde das Leben hier sehr vermissen...
Aber erst dieses Leben hier, hier in diesem Ort, mit diesen Kindern, mit den Menschen die hier leben...
im letzten Jahr durfte ich so viele neue Freunde kennenlernen.. und ich schreibe bewusst Freunde, weil jeder einzelne Mensch den ich kennenlerne, den ich intensiver kennenlerne, für mich zu meinen Freunden zählt. Das Wort "Bekannte" kommt mir oft nur schwer über die Lippen, da für mich so viele wirkliche Freunde sind.
Jeder dieser einzelnen Menschen ist ein Freund für mich, weil ich immer etwas Besonderes an ihnen finde. Auch wenn sie oft grundverschieden sind - jeder hat etwas an sich, das ihn besonders macht.
Auch wenn ich manche nur hie und da sehe, und oft auch nur ein Mal im Jahr. Für mich ist jeder einzelne wertvoll und ich möchte keinen einzigen missen.
Und dieses letze Jahr hier, in diesem wunderbaren Ort, hat mir soo viele neue Freunde gebracht wie schon lange nicht mehr...
und mit diesem Eintrag, möchte ich jedem einzelnen hier danken, oder besser jeder und jedem einzelnen....
Ihr meine lieben, die mich schon früher begleitet haben, über Jahre hinweg, oder nur eine gewisse Zeit; die, die neu dazugekommen sind und mir sofort ihr Herz geöffnet haben; die, die jeden Tag aufs Neue Verständnis für mich haben; die, die gemeinsam mit mir Lachen und Weinen; die, die mir zuhören und für mich da sind; die, die die meinen Morgen bereichern und meinen Tag erfrischen :-); die, die ich nur hie und da sehe, und es ist trotzdem so, als wäre es erst gestern gewesen;
Ich hab euch alle sehr sehr lieb und jeder einzelne von euch ist für mich etwas ganz Besonderes!
Und in diesem Sinne, wünsche ich mir für das kommende Jahr, dass alles so bleibt, wie es momentan ist. Ich könnte mir kein besseres Leben vorstellen!
Und allen, die hier lesen, wünsche ich auch ein wunderschönes neues Jahr. Ich weiß, ein wenig früh, aber wer weiß, wann ich wieder schreibe :-)
Ihr seid wunderbar!
Samstag, 26. Dezember 2009
Samstag, 28. November 2009
Die stille Zeit im Jahr..
...beginnt morgen..
und das heißt für meine kleine Familie wieder mal Ruhe einkehren lassen. Wieder mal stecken wir den Fernseher ab und auch der Computer hat sich eine Auszeit verdient.
Paul hat zwar schon gefragt, warum wir das machen müssen, aber ich weiß dass er es dann doch auch genießen wird.
Wir werden wieder basteln, viel lesen, plaudern, Teestunden mit Keksen im Kerzenschein genießen, Adventmärkte besuchen und natürlich auch Freunde treffen.
Ich wünsche euch allen, die hier so lesen, eine sehr besinnliche Zeit, nicht zu viel Streß und ich freu mich auch schon darauf bald wieder von euch zu lesen!

Dienstag, 24. November 2009
Gefühle...
Heute bin ich wieder mal am Gedanken sortieren, und ich lass euch einfach mal ein wenig daran Teil haben.
Einige werden wissen, dass es mir die letzten Wochen nicht ganz so gut ging. Das liegt am Herbst, an einem plötzlichen Todesfall und an der Medienwelt, die einen mit den "Fakten" der neuen Grippe nur so überflutet hat.
Wie es also denn so ist im Herbst, geht es mir nicht gut. Ich habe Angst vor diesem und jenem, bin oft müde, finde, dass ich furchtbar aussehe und bin sehr sehr angespannt. Ich selbst weiß, dass es nur eine Phase ist und ich hole mich da eigentlich meistens auch ziemlich bald wieder raus - aus diesem Sumpf.
Aber... ich bin auch jemand, der sehr offen damit umgeht. Wenn mich also jemand mit der Floskel "Wie geht es dir?" begrüßt, wird er sehr schnell feststellen, dass das für mich nicht nur eine Floskel ist. Nein, ich sehe das als ernstgemeinte Frage und beantworte diese ganz ehrlich.
Denn, wenn ich diese Frage stelle, dann meine ich sie auch ehrlich und erwarte mir auch nicht, dass mein Gegenüber sie mit "Gut" beantwortet.
Ich finde überhaupt, dass diese Welt immer oberflächlicher wird. Es gibt nur mehr wenige Menschen, die an ihrem Gegenüber interessiert sind - nämlich WIRKLICH interessiert.
Ich befinde mich, Gott sei dank, in der glücklichen Lage, sehr viele Freunde zu haben, die es durchaus interessiert. Und die dann auch für mich da sind, und die hoffentlich auch wissen, dass ich immer für sie da sein werde.
Und ich bin unendlich glücklich darüber - ja es macht mich glücklich, zu wissen, dass es hier ganz viele gibt, die an mir, als Mensch interessiert sind. Die mich einfach so nehmen wie ich bin - mit allen Ecken und Kanten (und ich weiß, dass ich nicht einfach bin). Die alle meine Stimmungen so hinnehmen und wissen, wenn ich heut mal kurz angebunden bin - morgen sieht es wieder anders aus.
Und ich wünsche jedem auf dieser Welt, dass er solche Freunde findet. Und was ich noch viel wichtiger finde, die Menschen sollten wieder den Zugang zu ihren Gefühlen finden. Das ist so wichtig! Warum hat uns Gott denn Gefühle gegeben, wenn wir sie nicht raus lassen. Warum lassen sie denn so viele Menschen nicht raus - weil es sich nicht gehört?!? Wer sagt denn das? Wenn ich das Bedürfnis habe zu weinen, warum darf ich das dann nicht tun? Ich lache ja auch, wenn mir danach ist!
Also liebe Leute da draussen, die ihr meinen Blog lest - gebt euren Gefühlen eine Chance, egal ob sie positiv oder negativ sind! Lacht, weint, schreit, fürchtet auch, umarmt euch - seid ehrlich mit euren Gefühlen - es ist so wichtig!
Einige werden wissen, dass es mir die letzten Wochen nicht ganz so gut ging. Das liegt am Herbst, an einem plötzlichen Todesfall und an der Medienwelt, die einen mit den "Fakten" der neuen Grippe nur so überflutet hat.
Wie es also denn so ist im Herbst, geht es mir nicht gut. Ich habe Angst vor diesem und jenem, bin oft müde, finde, dass ich furchtbar aussehe und bin sehr sehr angespannt. Ich selbst weiß, dass es nur eine Phase ist und ich hole mich da eigentlich meistens auch ziemlich bald wieder raus - aus diesem Sumpf.
Aber... ich bin auch jemand, der sehr offen damit umgeht. Wenn mich also jemand mit der Floskel "Wie geht es dir?" begrüßt, wird er sehr schnell feststellen, dass das für mich nicht nur eine Floskel ist. Nein, ich sehe das als ernstgemeinte Frage und beantworte diese ganz ehrlich.
Denn, wenn ich diese Frage stelle, dann meine ich sie auch ehrlich und erwarte mir auch nicht, dass mein Gegenüber sie mit "Gut" beantwortet.
Ich finde überhaupt, dass diese Welt immer oberflächlicher wird. Es gibt nur mehr wenige Menschen, die an ihrem Gegenüber interessiert sind - nämlich WIRKLICH interessiert.
Ich befinde mich, Gott sei dank, in der glücklichen Lage, sehr viele Freunde zu haben, die es durchaus interessiert. Und die dann auch für mich da sind, und die hoffentlich auch wissen, dass ich immer für sie da sein werde.
Und ich bin unendlich glücklich darüber - ja es macht mich glücklich, zu wissen, dass es hier ganz viele gibt, die an mir, als Mensch interessiert sind. Die mich einfach so nehmen wie ich bin - mit allen Ecken und Kanten (und ich weiß, dass ich nicht einfach bin). Die alle meine Stimmungen so hinnehmen und wissen, wenn ich heut mal kurz angebunden bin - morgen sieht es wieder anders aus.
Und ich wünsche jedem auf dieser Welt, dass er solche Freunde findet. Und was ich noch viel wichtiger finde, die Menschen sollten wieder den Zugang zu ihren Gefühlen finden. Das ist so wichtig! Warum hat uns Gott denn Gefühle gegeben, wenn wir sie nicht raus lassen. Warum lassen sie denn so viele Menschen nicht raus - weil es sich nicht gehört?!? Wer sagt denn das? Wenn ich das Bedürfnis habe zu weinen, warum darf ich das dann nicht tun? Ich lache ja auch, wenn mir danach ist!
Also liebe Leute da draussen, die ihr meinen Blog lest - gebt euren Gefühlen eine Chance, egal ob sie positiv oder negativ sind! Lacht, weint, schreit, fürchtet auch, umarmt euch - seid ehrlich mit euren Gefühlen - es ist so wichtig!
Samstag, 14. November 2009
Klangerlebnis
Mein Paul spielt jetzt seit bald einem Jahr Trompete. Und ich finde das sehr schön. Durch seinen Trompetenunterricht und Pias Tanzunterricht komme ich öfter in den Genuß, die Kinder und Jugendlichen bei ihren Proben zu "belauschen".
Während Pia ihren Tanzunterricht hat, ist im selben Stock Orchesterprobe. Und ich genieße es, die begeisterten Kinder zu beobachten, wie sie langsam alle eintrudeln, mit ihren Instrumenten.. Wie sie begeistert sind, sich wieder zu sehen, wie sie ihre Instrumente stimmen - überall verschieden Töne und Instrumente.. Ich habe das schon in meiner Kindheit gemocht, wenn meine Eltern mit mir in die Operette gegangen sind, und das Orchester hat begonnen sich einzustimmen...
Paul durfte außerdem mit auf das "Musikschullager" am Schneeberg. Auch dort hatte ich schon einen großen Einblick in die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen für Musik. Gab es eine Möglichkeit für eine Extra-Übungsstunde wurde nicht gemault - Nein, jeder wollte diese Gelegenheit nutzen. Die Jugendlichen haben bis spät Nachts geübt und sich neues einfallen lassen..
Warum ich das alles schreibe? Weil ich es so schön finde. Weil ich denke, solange die Welt noch Kinder hat, die sich für Musik, Tanz, Pfadfinder und so interessieren, ist die Welt noch nicht verloren. Es zeigt mir, dass es noch Hoffnung gibt. Dass es nicht nur Jugendliche gibt, die sich auf irgendwelchen Plätzen treffen, Rauchen, Trinken, Mist machen.. Nein - es gibt noch sooo viele Kinder, die sich auf andere Dinge konzentrieren. Und das finde ich, ist ein großer Hoffnungsschimmer!
Während Pia ihren Tanzunterricht hat, ist im selben Stock Orchesterprobe. Und ich genieße es, die begeisterten Kinder zu beobachten, wie sie langsam alle eintrudeln, mit ihren Instrumenten.. Wie sie begeistert sind, sich wieder zu sehen, wie sie ihre Instrumente stimmen - überall verschieden Töne und Instrumente.. Ich habe das schon in meiner Kindheit gemocht, wenn meine Eltern mit mir in die Operette gegangen sind, und das Orchester hat begonnen sich einzustimmen...
Paul durfte außerdem mit auf das "Musikschullager" am Schneeberg. Auch dort hatte ich schon einen großen Einblick in die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen für Musik. Gab es eine Möglichkeit für eine Extra-Übungsstunde wurde nicht gemault - Nein, jeder wollte diese Gelegenheit nutzen. Die Jugendlichen haben bis spät Nachts geübt und sich neues einfallen lassen..
Warum ich das alles schreibe? Weil ich es so schön finde. Weil ich denke, solange die Welt noch Kinder hat, die sich für Musik, Tanz, Pfadfinder und so interessieren, ist die Welt noch nicht verloren. Es zeigt mir, dass es noch Hoffnung gibt. Dass es nicht nur Jugendliche gibt, die sich auf irgendwelchen Plätzen treffen, Rauchen, Trinken, Mist machen.. Nein - es gibt noch sooo viele Kinder, die sich auf andere Dinge konzentrieren. Und das finde ich, ist ein großer Hoffnungsschimmer!
Sonntag, 26. Juli 2009
Hätte ich einen Wunsch frei...
Manchmal wünsche ich mir, ich hätte einen Wunsch frei. Ich möchte nur einen einzigen... Und dann würde ich mir wünschen
Ein ganz großes Haus mit Garten und Teich. Ein ganz großes Haus mit vielen Wohneinheiten drinnen und einer riesigen Küche wo alle Platz haben. In diesem Haus dürften dann alle wohnen die mir am Herzen liegen. Eine Wohnung würde ich für meine Mama frei halten, damit sie weiß wo sie hinkönnte; eine Wohnung wäre für meine allerliebste Tante Rosemarie; eine Wohnung bekämen meine Schwiegereltern; in einer sollten Pauls und Pias Urgroßeltern wohnen, drei Wohnungen für meine Schwestern; eine Wohnung für mein ganz liebes Cousinchen; eine für meine wunderbare Freundin und eine für uns...
Dieses ist mein Traum, ein großes Haus für die ganze Familie. Vielleicht würden nicht alle darin wohnen, aber die Gelegenheit hätten sie dazu.
Ich liebe es, alle um mich zu haben. Ich finde es schön wenn viele Personen an einem Tisch sitzen, das Stimmengewirr, das lachen...
Natürlich sollte jeder seinen eigenen Rückzugsort haben, wenn er mal ganz alleine sein will.
In meinem Traum gäbe es dann einen großen Gemüsegarten, einen Teich zum Schwimmen, einen Spielplatz für die Kinder, viele kleine Sitzgelegenheiten im Garten, eine große Küche für alle, wenn wir gemeinsam essen wollen.
Stellt euch nur mal Weihnachten vor - keine Familienbesuch über drei Tage verteilt - alle sind da und wir können gemeinsam feiern.
Oder im Sommer - laue Abende im Garten, die Kinder spielen Fußball, es wird gegrillt, jemand schwimmt im Teich und dann sitzen alle am großen Tisch und essen...
Also ich find das schön.... und hätte gerne diesen einen Wunsch frei..
Ein ganz großes Haus mit Garten und Teich. Ein ganz großes Haus mit vielen Wohneinheiten drinnen und einer riesigen Küche wo alle Platz haben. In diesem Haus dürften dann alle wohnen die mir am Herzen liegen. Eine Wohnung würde ich für meine Mama frei halten, damit sie weiß wo sie hinkönnte; eine Wohnung wäre für meine allerliebste Tante Rosemarie; eine Wohnung bekämen meine Schwiegereltern; in einer sollten Pauls und Pias Urgroßeltern wohnen, drei Wohnungen für meine Schwestern; eine Wohnung für mein ganz liebes Cousinchen; eine für meine wunderbare Freundin und eine für uns...
Dieses ist mein Traum, ein großes Haus für die ganze Familie. Vielleicht würden nicht alle darin wohnen, aber die Gelegenheit hätten sie dazu.
Ich liebe es, alle um mich zu haben. Ich finde es schön wenn viele Personen an einem Tisch sitzen, das Stimmengewirr, das lachen...
Natürlich sollte jeder seinen eigenen Rückzugsort haben, wenn er mal ganz alleine sein will.
In meinem Traum gäbe es dann einen großen Gemüsegarten, einen Teich zum Schwimmen, einen Spielplatz für die Kinder, viele kleine Sitzgelegenheiten im Garten, eine große Küche für alle, wenn wir gemeinsam essen wollen.
Stellt euch nur mal Weihnachten vor - keine Familienbesuch über drei Tage verteilt - alle sind da und wir können gemeinsam feiern.
Oder im Sommer - laue Abende im Garten, die Kinder spielen Fußball, es wird gegrillt, jemand schwimmt im Teich und dann sitzen alle am großen Tisch und essen...
Also ich find das schön.... und hätte gerne diesen einen Wunsch frei..
Donnerstag, 16. Juli 2009
Beobachtungsposten...
ich bekenne mich nun hier dazu: Ich beobachte gerne! Ich beobachte immer und überall Menschen. Beim Einkaufen, beim Kaffee trinken, im Freibad, im Theater, egal wo - ich kann es gar nicht kontrollieren.
Was mir dabei natürlich immer wieder auffällt, wie die Leute schauen. Die wenigsten lächeln, überhaupt beim Einkaufen. Jeder geht stur seines Weges, nur schnell alles erledigen und keinem ins Gesicht schauen und schon gar nicht lächeln. Irgendwie finde ich das traurig, gibt es doch eh oft wenig zu lachen, da würde es doch schon unheimlich die Stimmung heben, wenn man lustigen Menschen begegnet...
Was ich dann natürlich auch gerne beobachte sind Beziehungen... wie gehen die Menschen miteinander um.
Gestern waren wir im Theater und ich habe beobachtet, wie sich Paare nebeneinander setzen. Die einen leicht abgewendet voneinander, ander legen wie selbstverständlich den Arm um den Partner, wieder andere tauschen fünf Mal Platz um die beste Sicht zu haben... und dann beobachte ich Gesten, kleine Gesten, die oft nicht auffallen, aber doch auch wichtig sind. Der Mann, der seiner Frau den Arm um die Schultern legt und versucht sie zu wärmen, weil ihr kalt ist. Der kurze Seitenblick auf den geliebten Ehemann, ein verstohlenes Lächeln, ein kurzes Streichen über die Wange, oder aber auch böse Blicke, weil man etwas falsches gesagt hat...
der Umgang einiger Eltern mit ihren Kinder greift oft um mein Herz wie einen kalte Hand. Wenn Kinder hart am Arm gepackt werden, weil sie wo zu lange stehen und etwas ansehen und vielleicht auch noch raunzen, weil sie das gerne hätten, wenn Kinder weinen und entnervte Mütter schimpfen (was ich natürlich durchaus auch verstehen kann :-)), wenn das Kind den Elternteil anspricht und keiner hört.
Aber auch die andere Seite gibt es, das kurze Streichen über den Kopf, ein Küsschen auf die Wange, das Drücken des Kindes, Eltern die mit ihren Kinder die Rutsche hinunter rutschen und sich nicht genieren, mit ihrem Kind am Spielplatz herumzutollen - das finde ich dann wieder ergreifend und schön...
Und aus all diesen Beobachtungen, versuche ich mein Leben zu verbessern, den Umgang mit dem Umfeld zu verbessern. Ich versuche immer wieder Nerven zu bewahren, wenn ich mit meinen Kindern einkaufen bin, ich versuche, immer ein Lächeln auf den Lippen zu haben, auch wenn der Tag noch so schlecht war, ich versuche immer freundlich zu sein, ich versuche durch kleine Gesten, meinen Liebsten zu zeigen, wie wichtig sie für mich sind..
und ich finde, gäbe es mehr Menschen, die in den Spiegel schauen, wenn sie andere beobachten, dann wäre wohl die Welt manchmal um einiges freundlicher und lustiger...
Was mir dabei natürlich immer wieder auffällt, wie die Leute schauen. Die wenigsten lächeln, überhaupt beim Einkaufen. Jeder geht stur seines Weges, nur schnell alles erledigen und keinem ins Gesicht schauen und schon gar nicht lächeln. Irgendwie finde ich das traurig, gibt es doch eh oft wenig zu lachen, da würde es doch schon unheimlich die Stimmung heben, wenn man lustigen Menschen begegnet...
Was ich dann natürlich auch gerne beobachte sind Beziehungen... wie gehen die Menschen miteinander um.
Gestern waren wir im Theater und ich habe beobachtet, wie sich Paare nebeneinander setzen. Die einen leicht abgewendet voneinander, ander legen wie selbstverständlich den Arm um den Partner, wieder andere tauschen fünf Mal Platz um die beste Sicht zu haben... und dann beobachte ich Gesten, kleine Gesten, die oft nicht auffallen, aber doch auch wichtig sind. Der Mann, der seiner Frau den Arm um die Schultern legt und versucht sie zu wärmen, weil ihr kalt ist. Der kurze Seitenblick auf den geliebten Ehemann, ein verstohlenes Lächeln, ein kurzes Streichen über die Wange, oder aber auch böse Blicke, weil man etwas falsches gesagt hat...
der Umgang einiger Eltern mit ihren Kinder greift oft um mein Herz wie einen kalte Hand. Wenn Kinder hart am Arm gepackt werden, weil sie wo zu lange stehen und etwas ansehen und vielleicht auch noch raunzen, weil sie das gerne hätten, wenn Kinder weinen und entnervte Mütter schimpfen (was ich natürlich durchaus auch verstehen kann :-)), wenn das Kind den Elternteil anspricht und keiner hört.
Aber auch die andere Seite gibt es, das kurze Streichen über den Kopf, ein Küsschen auf die Wange, das Drücken des Kindes, Eltern die mit ihren Kinder die Rutsche hinunter rutschen und sich nicht genieren, mit ihrem Kind am Spielplatz herumzutollen - das finde ich dann wieder ergreifend und schön...
Und aus all diesen Beobachtungen, versuche ich mein Leben zu verbessern, den Umgang mit dem Umfeld zu verbessern. Ich versuche immer wieder Nerven zu bewahren, wenn ich mit meinen Kindern einkaufen bin, ich versuche, immer ein Lächeln auf den Lippen zu haben, auch wenn der Tag noch so schlecht war, ich versuche immer freundlich zu sein, ich versuche durch kleine Gesten, meinen Liebsten zu zeigen, wie wichtig sie für mich sind..
und ich finde, gäbe es mehr Menschen, die in den Spiegel schauen, wenn sie andere beobachten, dann wäre wohl die Welt manchmal um einiges freundlicher und lustiger...
Samstag, 16. Mai 2009
Berufung...
Ich habe ja eigentlich meinen Traumberuf gelernt. Ich habe in der Rezeption gearbeitet. Und ich liebe diesen Beruf nach wie vor, auch wenn ich ihn derzeit nicht ausübe.
Die Gastronomie hat schon in meinen Kinderjahren eine starke Anziehung auf mich gehabt. Ich liebe die Menschen die in diesen Berufen tätig sind. Ich finde, sie sind "anders" (und das ist nicht abwertend gemeint). Ich liebe es viele Leute um mich zu haben, ich liebe es "Streß" zu haben,.. ich liebe einfach das ganze drum herum.
Nun hat sich aber ergeben, dass ich Michael geheiratet habe und seine Eltern einen Betrieb haben. Genauer gesagt, eine Kunstschmiede und Schlosserei. Vorgesehen ist auch, dass Michael diesen Betrieb übernehmen wird.
Als ich nach einer kurzen Zeit zu Hause bei meinen Kindern, entschieden habe, wieder ein wenig arbeiten zu gehen, haben mir meine Schwiegereltern vorgeschlagen, im Büro zu arbeiten.
Durchaus dankbar für dieses Vertrauen und das Entgegenkommen habe ich den Vorschlag angenommen und arbeite seither im Büro.
Ich finde es auch sehr schön und es ist für mich und die Kinder eine gute Lösung. Die Kinder können bei mir sein, ich kann auch mal zu Hause bleiben, wenn sie krank sind. Ich muss keine Rücksicht auf eine leere Rezeption und andere Kolleginnen nehmen.
Ich kann auch mal Abends ins Büro gehen und ungestört meine Arbeit machen... ABER
es füllt mich nicht aus. Ich werde träge, ich ertappe mich dabei, dass ich die Arbeit hinauszögere, ich bin nicht entspannt, ich mache Fehler...
Als ich letzens die Geburtstagsfeier für Pia geplant habe, wusste ich plötzlich, was mir fehlt. Mir fehlt das Organisieren, das Listen schreiben, das Kontrollieren, die Flexibilität, der Trubel...
Es fehlt mir einfach und am Schlimmsten ist, dass man mich nicht versteht... (oder Mann)
Nun bin ich wieder mal in meiner Gedankenwelt hin und her gerissen. Immer in Gedanken, was ich tun könnte um diese Unausgeglichenheit wieder in Waage zu bringen.
Ich versuche das auf privatem Wege zu lösen. Habe mich hier im Ort einer Gruppe angeschlossen, die ein paar Mal im Jahr etwas auf die Beine stellt - Faschingsumzug, Fasdaubenrennen, Adventmarkt.
Ich plane auch gerne Feiern, nehme alles Organisatorische gerne an mich, lade mir Kinder ein, ...
und trotzdem denke ich immer noch darüber nach, vielleicht doch irgendwo ein kleines Kaffeehaus zu eröffnen. Und meine Pläne werden konkreter und dann bin ich wieder gefangen und denke darüber nach, wie die Kinder leiden werden, was an den Wochenenden sein wir und
was aus dem Büro wird, das ja auch jemand machen muss.
Also, hab ich schon wieder eine Menge zum Nachdenken, aber wer weiß, vielleicht ergibt sich ja von selbst die Lösung, wenn ich nur Geduld habe...
Die Gastronomie hat schon in meinen Kinderjahren eine starke Anziehung auf mich gehabt. Ich liebe die Menschen die in diesen Berufen tätig sind. Ich finde, sie sind "anders" (und das ist nicht abwertend gemeint). Ich liebe es viele Leute um mich zu haben, ich liebe es "Streß" zu haben,.. ich liebe einfach das ganze drum herum.
Nun hat sich aber ergeben, dass ich Michael geheiratet habe und seine Eltern einen Betrieb haben. Genauer gesagt, eine Kunstschmiede und Schlosserei. Vorgesehen ist auch, dass Michael diesen Betrieb übernehmen wird.
Als ich nach einer kurzen Zeit zu Hause bei meinen Kindern, entschieden habe, wieder ein wenig arbeiten zu gehen, haben mir meine Schwiegereltern vorgeschlagen, im Büro zu arbeiten.
Durchaus dankbar für dieses Vertrauen und das Entgegenkommen habe ich den Vorschlag angenommen und arbeite seither im Büro.
Ich finde es auch sehr schön und es ist für mich und die Kinder eine gute Lösung. Die Kinder können bei mir sein, ich kann auch mal zu Hause bleiben, wenn sie krank sind. Ich muss keine Rücksicht auf eine leere Rezeption und andere Kolleginnen nehmen.
Ich kann auch mal Abends ins Büro gehen und ungestört meine Arbeit machen... ABER
es füllt mich nicht aus. Ich werde träge, ich ertappe mich dabei, dass ich die Arbeit hinauszögere, ich bin nicht entspannt, ich mache Fehler...
Als ich letzens die Geburtstagsfeier für Pia geplant habe, wusste ich plötzlich, was mir fehlt. Mir fehlt das Organisieren, das Listen schreiben, das Kontrollieren, die Flexibilität, der Trubel...
Es fehlt mir einfach und am Schlimmsten ist, dass man mich nicht versteht... (oder Mann)
Nun bin ich wieder mal in meiner Gedankenwelt hin und her gerissen. Immer in Gedanken, was ich tun könnte um diese Unausgeglichenheit wieder in Waage zu bringen.
Ich versuche das auf privatem Wege zu lösen. Habe mich hier im Ort einer Gruppe angeschlossen, die ein paar Mal im Jahr etwas auf die Beine stellt - Faschingsumzug, Fasdaubenrennen, Adventmarkt.
Ich plane auch gerne Feiern, nehme alles Organisatorische gerne an mich, lade mir Kinder ein, ...
und trotzdem denke ich immer noch darüber nach, vielleicht doch irgendwo ein kleines Kaffeehaus zu eröffnen. Und meine Pläne werden konkreter und dann bin ich wieder gefangen und denke darüber nach, wie die Kinder leiden werden, was an den Wochenenden sein wir und
was aus dem Büro wird, das ja auch jemand machen muss.
Also, hab ich schon wieder eine Menge zum Nachdenken, aber wer weiß, vielleicht ergibt sich ja von selbst die Lösung, wenn ich nur Geduld habe...
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