Mittwoch, 4. Mai 2011

5.5.2005



an den errechneten Geburtstermin hat sich Pia genau gehalten. Obwohl keiner gedacht hätte, dass es so sein wird - bin ich doch schon vorher mit Wehen im Spital gelegen, habe die Lungenreifespritze bekommen um am nächsten Tag wieder nach Hause zu gehen und zu sagen "War wohl doch nix!".


Die eigentlichen Wehen, an ihrem Geburtstag hab ich dann gar nicht mehr ernst genommen...


Nicht einmal drei Stunden hat ihre Geburt gedauert und ich kann sagen, so wie sie auf die Welt gekommen ist, so ist sie auch!



Pia weiß genau was sie will, setzt ihren Kopf meistens durch und ist doch auch liebevoll zärtlich und anschmiegsam. Ich wünsche ihr, dass sie immer so bleibt wie sie ist. Ihren Weg so geht, wie sie ihn sich vorgenommen hat und sich nicht davon abbringen lässt.



PIA - FÜR MICH BIST DU DIE GRÖSSTE!! ALLES GUTE ZU DEINEM SECHSTEN GEBURTSTAG!!






Dienstag, 26. April 2011

Neun Jahre



Neun Jahre ist es nun her, dass wir unsere kleine Sarah gehen lassen mussten..



So vieles gerät in Vergessenheit nach so langer Zeit, so vieles dass dir plötzlich wieder einfällt und du denkst, wie konnte ich das vergessen...




Nun ja, heute ist dieser Tag besonders schwer für mich. Denn heute wird auch noch eine junge Frau begraben, die den Kampf gegen den Krebs verloren hat.






Und irgendwann sind wir dann alle im Himmel wieder vereint! Sarah - du fehlst mir!






Freitag, 1. April 2011

9.4.2001


wie hat es Gabi letztens ausgedrückt? Lieber würde ich für dich Wii-Spiele, Kleidung, Fahrrad oder sonstiges kaufen, als Blumen für dein Grab...

Wie recht sie hat! Manchmal, wenn man Kinder hat und sie sind anstrengend, oder in einer blöden Phase, dann sollte man sich vor Augen führen, wie es wäre, wenn sie einfach gestorben wären..

In acht Tagen hat Sarah Geburtstag - ihr zehnter Geburtstag! Was für eine Party hätte es da gegeben? Wir würden wohl alle schon in heller Aufregung sein und planen und organisieren.


Leider ist uns das für dieses Kind verwehrt geblieben - und auch, wenn ihr Tod nun schon neun Jahre her ist. Ich werde sie nie vergessen.

Sicher, man denkt nicht mehr so oft daran, die Erinnerungen verblassen.. aber doch, ist sie tief im Herzen und bleibt für immer da.

Donnerstag, 17. März 2011

Baustellen...

hab ich derzeit einige... daher schreibe ich auch nur wenig hier. Es würde viel geben, was ich durch meine Tipserei verarbeiten oder von einer anderen Seite betrachten könnte. Leider ist es so, dass es dabei doch auch einiges gibt, dass ich nicht so gern preis geben möchte.
Oder besser gesagt, vielleicht vor einem Jahr noch preisgegeben hätte, aber ich nun Angst davor habe "besprochen" zu werden..

Ich habe also momentan den Kopf nicht richtig frei und weiß nicht, wie ich das lösen kann. Einen Brief schreiben? An wen sollte ich das alles schreiben?
Ich könnte auch ein Tagebuch führen, aber das hab ich noch nie gemacht - irgendwie kam ich mir dabei immer blöd vor. An ein Tagebuch zu schreiben.

Wobei ich sagen muss, dass ich eine Freundin habe, die sehr intensiv Tagebuch geführt hat und auch alle Eintrittskarten und Kinokarten und so eingeklebt hat - das hat schon was für sich - da nach Jahren darin zu blättern... Ich habe die Erinnerungen in meinem Kopf

Vielleicht sollte ich doch überlegen Tagebuch zu schreiben. Ich weiß, dass mich das Schreiben immer sehr befreit und während dem Schreiben meine Gedanken klar werden.

Wie macht ihr das so? Wie löst ihr eure "Probleme" die ihr mit niemandem besprechen könnt?
Schreibt mir doch mal zurück und gebt mir Tipps, vielleicht ist ja einer für mich dabei

Dienstag, 15. März 2011

Umwelt...

dieses Post lag mir schon am Herzen, bevor dieses Unglück in Japan passiert ist.. und jetzt, nach all diesen Meldungen und Kommentaren in diversen Foren, liegt es mir noch mehr am Herzen.

Aber, es hat nichts mit Atomkraft zu tun - nichts mit großen Katastrophen - es hat mit den kleinen Dingen zu tun - die oft übersehen werden.
Es hat mit Respekt vor der Umwelt zu tun! Und wir (unsere Generation!) hat es einfach verabsäumt ihren Kindern mittzuteilen, dass nichts wichtiger ist, als Respekt vor der Umwelt zu haben - weil wir in ihr leben!
Neben unserem Haus ist eine große Wiese - dort liegen Unmengen an Schutt! Leute werfen alles auf die Straße - Mc Donalds Sackerln aus dem Auto, RedBullDosen auf die Straße, Taschentücher, Einkaufssackerl, Dönerpapier,... alles findet sich hier.

Und was mir am allerschlimmsten auffällt, ist unser Skaterplatz - ein Platz den die Gemeinde für Jugendliche hergerichtet hat - mit einer kleinen Hütte mit Tisch und Bänken darin. Meine Kinder gehen gern zum Skaterplatz - zum Skaten und Radfahren - aber ich geh dort nicht gern hin. Da liegen kleine Glasflaschen am Boden, Zigarettenschachteln, Zigarettenkippen, Pizzapapier und was halt sonst noch so konsumiert wird.
Leider ist es so, dass da auch reden nicht viel hilft - im Gegenteil - sie reden noch rotzfrech zurück. Und woher kommt das - weil sich jeder immer abbürstet - sind ja nicht meine Kinder, nur nicht anecken, bloß keinen Konflikt suchen! Leute - früher, als wir auf der Straße gespielt haben, und Blödsinn gemacht haben - ist da nicht hie und da jemand ums Eck gebogen und hat mit uns geschimpft? Warum machen wir das heute nicht mehr - ist uns das wirklich alles vollkommen egal??

Mir nicht - ich reiße meinen Mund auf! Ich sage - "Bitte schmeiß das in den Mistkübel" "Hör auf damit, andere zu ärgern"

Und ich finde, das ist einmal der erste Schritt, mit offenen Augen durch die Welt gehen - sich auch mal bücken und etwas aufheben, bewusst zu leben!
Respekt vor den anderen und vor der Umwelt zu haben - die Menschen mit Liebe betrachten und keine Angst vor ihnen haben..

Menschen! Fangt doch einmal hier an - hier wo wir leben! Geht zu Fuß; fahrt mit dem Fahrrad; überlegt, ob es sich lohnt ins Auto zu steigen, nur um dieses Sonderangebot aus einem bestimmten Geschäft zu holen; plant eure Wege; schmeißt nichts auf der Straße weg; liebt eure Mitmenschen; und verschließt nicht eure Augen;
Ich würde meinen, das ist mal ein Anfang

Dienstag, 8. Februar 2011

Väter...

passend zu meinem letzten "Wer bin ich"-Post habe ich letztens aus irgendeiner Laune das Internet nach Fotos von meinem Vater durchsucht...
Für alle die es nicht wissen: Ich kenne ihn nicht. Meine Mutter hat sich scheiden lassen als ich drei oder vier war - wir sind dann zu meinen Großeltern gezogen und seither habe ich keinen Kontakt mehr zu ihm gehabt.
Es hat mich aber eigentlich auch nie interessiert, ihn kennen zu lernen. Meine Schwester hat ihn vor einiger Zeit kennengelernt, hat mich auch gefragt, ob ich ihn sehen möchte, aber das Interesse war nicht da.

Wie ist das? Braucht man eigentlich Vater und Mutter? Ist es wirklich wichtig einen Vater zu haben - reicht nicht einfach auch eine männliche Bezugsperson - Opa, Onkel, Nachbar - die hatte ich ja immer.

Was mich dann eigentlich auch noch in Erstaunen versetzt hat, sollte das denn überhaupt mein Vater sein, den ich da gefunden habe... Er hat ein Leben! Bis jetzt stand er für mich immer so im Hintergrund, sozusagen eine Schattenperson... Aber, warum sollte er kein "Leben" haben - bei der Feuerwehr sein, bei der Rettung, in der Politik des Ortes - wo auch immer -beim örtlichen Eisstockverein, Tennis,...
Er lebt sein Leben, fährt in Urlaub, trifft sich mit Freunden, geht auf Feste oder Bälle,... Ja warum denn auch nicht?
Ich überlege auch oft, was ich von ihm haben könnte.. Für mich war es immer so, dass es für mich nur die Familie meiner Mama gab - meine Großeltern und Tanten und Onkeln - da gab es kein "das hast du aus der Familie" - ich wollte immer so sein, wie meine Oma war und plötzlich (nein natürlich nicht plötzlich) wird mir bewusst, da gibt es doch wirklich noch eine andere Familie. Meinen Cousin habe ich virtuell schon kennengelernt und hoffentlich lerne ich ihn auch bald mal persönlich kennen... aber ob ich meinen Vater auch kennenlernen möchte...

ich weiß es nicht.... vielleicht bin ich für ihn ja auch einfach nur eine "Schattenperson"...

Dienstag, 1. Februar 2011

Wer bin ich...

dieses Posting spukt mir schon so lange im Kopf herum und heute finde ich hoffentlich die passenden Worte..

Irgendwie sind wir doch alle immer auf der Suche nach unserem eigenen Selbst.. auf der Suche und auf dem ewigen Weg - denn - wir verändern uns ja ständig, also können wir auch nie wirklich uns selbst finden... Und so bin auch ich immer auf der Suche nach meinem Inneren Selbst und habe natürlich auch eine Vorstellung, wie ich denn gerne so sein möchte.

Angeregt durch ein nettes Spielchen im Facebookland und auch durch eine Diskussion mit einer Bekannten fielen über mich heut folgende Worte:

Brav, besonders, beautiful, gern für alle da, alles für mich, young, super, einzigartig, neugierig, direkt, bewundernswert, schön, meisterhaft, kinderlieb, gesprächig, gebildet und dann noch arrogant und affektiert...

Natürlich treffen mich die zwei letzen Worte am meisten. Wobei ich das jetzt gar nicht so negativ sehe, denn es heißt ja dann für mich auch, daran zu arbeiten, wenn ich so nicht sein will.
Es ist mir bewusst, dass nicht jeder mich so sieht, aber es kann durchaus sein, dass ich mich in bestimmten Situationen so darstelle...
Dann komme ich zu der Frage, wie möchte ich eigentlich sein... ich möchte eine gute Mutter sein - das ist für mich das wichtigste - eine gute, liebevolle, zärtliche, lustige Mutter! Aber, ich möchte mich darüber nicht selbst vergessen. Da komm ich schon zum nächsten Punkt, der mir heute gesagt wurde: ich gehe unheimlich gern fort - raus, zum Heurigen, tanzen, Cocktail trinken - ich genieße es mit Freunden zu sitzen und zu plaudern - und - meine Freunde sind auch Männer... ich habe viele männliche Freunde - ich mag sie einfach - sie sind erfrischend, haben eine andere Sicht auf Dinge, können das Leben oft mehr genießen und somit geh ich auch mal allein mit Männern fort und finde auch nichts schlechtes dabei.

Ich möchte gerne viele Kinder um mich haben, ich liebe Kinder - sie sind noch so unbedarft, oft noch vorurteilsfrei, sie können von Herzen lachen, ohne sich blöd dabei vorzukommen - Kinder sind das Leben selbst und ich liebe jedes Kind - diesen Wunsch erfülle ich mir in meiner Regenbogengruppe und auch wenn sie hie und da anstrengend ist, es ist so schön Kinder um sich zu haben..

Ich möchte gutes tun. Ich möchte, dass alle wissen, dass sie jederzeit zu mir kommen können. Egal wer es ist und wann es ist. Wenn jemand mitten in der Nacht bei mir anruft, weil er Hilfe braucht, ich werde immer für ihn das sein.

Ich möchte lustig sein und das Leben genießen können - mit jeder einzelnen Pore das Leben einsaugen, im Sommer die warme Luft spüren, über feuchtes Gras spazieren, im Winter den Schnee unter den Füßen knirschen hören, die Vögel beim Vogelhaus beobachen - einfach das Leben sehen und spüren..

Und so möchte ich sein.. ein lebensfroher, hilfsbereiter, liebevoller Mensch, der es versteht das Leben zu genießen..

und ich hoffe, das gelingt mir!