Dienstag, 1. Februar 2011

Wer bin ich...

dieses Posting spukt mir schon so lange im Kopf herum und heute finde ich hoffentlich die passenden Worte..

Irgendwie sind wir doch alle immer auf der Suche nach unserem eigenen Selbst.. auf der Suche und auf dem ewigen Weg - denn - wir verändern uns ja ständig, also können wir auch nie wirklich uns selbst finden... Und so bin auch ich immer auf der Suche nach meinem Inneren Selbst und habe natürlich auch eine Vorstellung, wie ich denn gerne so sein möchte.

Angeregt durch ein nettes Spielchen im Facebookland und auch durch eine Diskussion mit einer Bekannten fielen über mich heut folgende Worte:

Brav, besonders, beautiful, gern für alle da, alles für mich, young, super, einzigartig, neugierig, direkt, bewundernswert, schön, meisterhaft, kinderlieb, gesprächig, gebildet und dann noch arrogant und affektiert...

Natürlich treffen mich die zwei letzen Worte am meisten. Wobei ich das jetzt gar nicht so negativ sehe, denn es heißt ja dann für mich auch, daran zu arbeiten, wenn ich so nicht sein will.
Es ist mir bewusst, dass nicht jeder mich so sieht, aber es kann durchaus sein, dass ich mich in bestimmten Situationen so darstelle...
Dann komme ich zu der Frage, wie möchte ich eigentlich sein... ich möchte eine gute Mutter sein - das ist für mich das wichtigste - eine gute, liebevolle, zärtliche, lustige Mutter! Aber, ich möchte mich darüber nicht selbst vergessen. Da komm ich schon zum nächsten Punkt, der mir heute gesagt wurde: ich gehe unheimlich gern fort - raus, zum Heurigen, tanzen, Cocktail trinken - ich genieße es mit Freunden zu sitzen und zu plaudern - und - meine Freunde sind auch Männer... ich habe viele männliche Freunde - ich mag sie einfach - sie sind erfrischend, haben eine andere Sicht auf Dinge, können das Leben oft mehr genießen und somit geh ich auch mal allein mit Männern fort und finde auch nichts schlechtes dabei.

Ich möchte gerne viele Kinder um mich haben, ich liebe Kinder - sie sind noch so unbedarft, oft noch vorurteilsfrei, sie können von Herzen lachen, ohne sich blöd dabei vorzukommen - Kinder sind das Leben selbst und ich liebe jedes Kind - diesen Wunsch erfülle ich mir in meiner Regenbogengruppe und auch wenn sie hie und da anstrengend ist, es ist so schön Kinder um sich zu haben..

Ich möchte gutes tun. Ich möchte, dass alle wissen, dass sie jederzeit zu mir kommen können. Egal wer es ist und wann es ist. Wenn jemand mitten in der Nacht bei mir anruft, weil er Hilfe braucht, ich werde immer für ihn das sein.

Ich möchte lustig sein und das Leben genießen können - mit jeder einzelnen Pore das Leben einsaugen, im Sommer die warme Luft spüren, über feuchtes Gras spazieren, im Winter den Schnee unter den Füßen knirschen hören, die Vögel beim Vogelhaus beobachen - einfach das Leben sehen und spüren..

Und so möchte ich sein.. ein lebensfroher, hilfsbereiter, liebevoller Mensch, der es versteht das Leben zu genießen..

und ich hoffe, das gelingt mir!

Samstag, 15. Januar 2011

Wieder mal :-)

hab ich so eine Art "Schreibblockade" - viele Themen fallen mir ein, aber irgendwie noch nicht die richtigen Worte dafür...
Aber, ich habe jetzt entschieden, diesen Blog einfach auch für den Alltag zu nutzen, dann gibt es hier öfter etwas zu lesen :-)

Hattet ihr eigentlich Urlaub über Weihnachten und Silvester? Wir schon! Und es war toll. Irgendwie war es total entspannend. Ich muss sagen, ich hab anscheinend gelernt, alles etwas gelassener zu sehen. Bis jetzt war Urlaub zu Hause für mich immer furchtbar - alle liegen herum, entspannen und an mir bleibt der Haushaltalltag hängen. Dieses Mal hab ich es anders gemacht. Ich hab den Schmutz einfach auch mal übersehen und so jeden dritten Tag habe ich meine Familie zusammengetrommelt und jedem gesagt, was er tun soll. Gute Lösung - und für mich sehr sehr entspannend :-)

Somit hatte ich also einen guten Start ins Neue Jahr und es geht mit Elan weiter. Nachdem ich seit dem Sommer etwas zugenommen habe, habe ich nun auch den Kilos wieder den Kampf angesagt und die Ernährungsumstellung tut auch meinem Körper gut. Dank meinem Weihnachtsgeschenk, wird auch viel Bewegung gemacht und ich fühl mich total wohl!

Also, ich wünsch euch einen schönen und entspannten Sonntag!

Samstag, 1. Januar 2011

2011

jetzt hab ich so viel geschrieben, aber irgendwie passt es nicht...

Ich hatte so ein tolles Jahr und kann mir gar nicht vorstellen, dass es noch besser werden kann. Irgendwie fürchte ich, es wird schlimmer und dann kommt meine Angst wieder.

ABER NEIN - dieses Jahr beginnt OHNE ANGST!!!! Das ist mein fester Vorsatz. Ich werde die Angst besiegen!

Also das neue Jahr bringt: einen grandiosen Skiurlaub, einen genialen Faschingdienstag :-), einen gutes Zeugnis für Paul, und ein letztes schönes Kindergartenhalbjahr für Pia, einen heißen heißen langen langen langen Sommer in dem wir unseren Urlaub zu Hause verbringen, diverse tolle Bälle, einen Sieg beim Reifenraften :-), eine großartige Geburtstagsfeier, einen guten Schulstart für Pia, einen Altweiberherbst, weiße Weihnachten und ein lustiges Silvester :-)

IN DIESEM SINNE WÜNSCHE ICH EUCH ALLEN EIN GLÜCKLICHES JAHR 2011!!

Montag, 27. Dezember 2010

Wieder da...

heuer war die "stromfreie" Zeit sehr hart für mich. Zwischendurch hab ich dann auch das Fernsehverbot aufgehoben. Meine Angstphase hat mir nicht erlaubt einzuschlafen, und mit "Berieselung" ging es dann.
Einzig, das Facebook blieb für mich gesperrt. Und als dann die Angstphase in eine "Juhuuuu es ist bald Weihnachten-Phase" umschlug, hab ich mich auch dort wieder eingeloggt um meine extrovertierte Seite zu befriedigen :-)

Aber ich sehe es gelassen. Viel hab ich geschafft in dieser Zeit und auch wenn es mal nicht so klappt - versucht haben wir es und nächstes Jahr machen wir es wieder. Die letzten fünf Jahre hat es ja auch gut geklappt.

Eigentlich wollt ich ja ganz viele Fotos für euch machen und einstellen. Aber ich hab vergessen. Und aufzählen, was ich so gemacht hab, ist auch fad und außerdem nicht so aussagekräftig :-)
Ich freu mich auf alle Fälle wieder hier zu sein und versuch den Blog auch wieder öfter zu befüllen :-)

Dienstag, 30. November 2010

Advent...

nun ist es also wieder mal so weit! Ich verabschiede mich aus dem weltweiten Netzt. Nicht lange - nur 23 Tage.
Aber heuer fällt es mir sehr schwer :-) - ich mag meine Facebookfamilie so gerne und werde jeden einzelnen sehr vermissen.

Aber ich hab ja viel zu tun: da muss noch gebastelt und gemalt werden, gestickt und verpackt, eingekauft und gekocht, verziert und genäht, und und und.
Damit ich auch all meine Lieben mit Kleinigkeiten eine Freude machen kann.

Ich wünsch euch allen eine wunderschöne Adventzeit. Genießt die schönen Stunden mit eurer Familie, entschleunigt auch hie und da die Zeit und besinnt euch doch auch mal darauf, was eigentlich gefeiert wird: nämlich das Fest der Liebe, der Dankbarkeit, des Verzeihens und der Freude...

Bis bald ihr Lieben!

Samstag, 27. November 2010

Dankbarkeit

gerade knotzen wir hier alle im Wohnzimmer. Das Feuer im Ofen brennt.. Wilma kuschelt sich zu Paul und Timo zu Pia. Der Kater sitzt beim Fenster und schaut, ob es etwas interessantes draussen gibt.
Und ich - ich bin erfüllt von Zufriedenheit.
Irgendwie kommt es mir so vor, als würden wir in dieser Welt immer unzufriedener werden, obwohl wir ja eigentlich mehr haben als früher. Trotzdem denke ich, dass es früher oft besser war. Langsamer, nicht so gestresst. Heute hetzen wir von einem Termin zum anderen, schreiben unsere Terminkalender voll und haben kaum noch Zeit zum durchatmen.
Und ich gebe zu, auch ich folge diesem "Trend". Dieses Jahr habe ich mir auch eindeutig zu viel zugemutet und promt auch schon zu spüren bekommen.

Aber ich habe jetzt entschleunigt, traue mich auch mal, etwas abzusagen, wenn ich gar nicht kann und besuche einfach nicht jede abendliche Veranstaltung.
Und ich merke, dass es mir besser geht. Wenn wir, so wie gestern, statt nach dem Besuch in Wien, nach Hause kommen und nicht ins warme Gewand hüpfen um gleich wieder das Haus zu verlassen und auf die nächste Feier zu gehen - einfach zu Hause bleiben.
Das war so schön gestern. Pia hat im ganzen Zimmer ihre Barbiesachen verteilt, Paul hat gemalt, wir haben eingeheizt und Tee getrunken, ein Spielchen gespielt und einen gemütlichen Abend verbracht.

Und dafür bin ich so dankbar, dass ich es geschafft habe, das ruhelose in mir zu überwinden. Wieder innere Ruhe zu erlangen und nicht wie getrieben die Gesellschaft zu suchen.

Also bin ich dankbar, für das was ich hier habe und wenn ich wieder viel Gesellschaft brauche, weiß ich auch wo ich sie finde :-)

Dienstag, 2. November 2010

manchmal möchte ich weinen. Nicht wegen mir - wegen anderen Personen, Familien, Schicksalen.
Letztens standen wir an einer Ampel und mussten warten. Paul beobachtete eine Frau und meinte "Mama, schau die Frau an, die schaut komisch aus!".

Ich kenne diese Frau - oder sagen wir, ich weiß wer sie ist und ich weiß dass sie Alkoholikerin ist und wenn ich über sie nachdenke möchte ich weinen.
Diese Frau war auch mal jung, hatte Träume, eine Zukunft vor sich, sie war verliebt. Meine Mama hat mir erzählt, wie sich dieses Mädchen damals auf ihre Hochzeit gefreut hat. Und sie hat geheiratet, war bestimmt sehr glücklich, hat Kinder bekommen, das ist das größte Glück überhaupt.
Aber irgendwann... irgndwann ist wohl etwas geschehen, vielleicht war sie unglücklich, überfordert mit den Kindern, vielleicht war ihr Mann selten zu Hause... irgendetwas ist geschehen... und das hat dann ihr Leben verändert.

Und dann sehe ich sie da gehen, in der einen Hand eine Krücke, in der anderen ein Sackerl und denke über sie nach.
Ob sie wohl oft über ihr Leben nachdenkt? Ob sie wohl weiß, was falsch gelaufen ist? Ob sie wohl manchmal die Uhr zurück drehen möchte?
Dann möchte ich weinen, ich stelle mir vor, wie sie darüber nachdenkt, was sie den Kindern angetan hat, dass sie über verlorene Zeit nachdenkt, die nie wieder kommt.

Und dann denke ich daran, wie sinnlos wir oft unsere Zeit hergeben, die wir eigentlich unseren Liebsten gönnen sollten. Ein Freund von uns hat mal den Satz gesagt: "Wir führen hier kein Probeleben" und er hat recht. Wir haben nur das eine Leben, und vor allem, wir haben nur dieses eine Leben um Zeit mit anderen zu verbringen, zu lachen, zu lieben, zu umarmen, Fehler einzugestehen, sich zu entschludigen, jemandem zu verzeihen..

Es gibt nur dieses eine einzige Leben und wir sollten es sinnvoll nutzen, sonst stehen wir irgendwann vor unserem Schöpfer und blicken traurig zurück... aber dann kann man es nicht mehr ändern