Manchmal wünsche ich mir, ich hätte einen Wunsch frei. Ich möchte nur einen einzigen... Und dann würde ich mir wünschen
Ein ganz großes Haus mit Garten und Teich. Ein ganz großes Haus mit vielen Wohneinheiten drinnen und einer riesigen Küche wo alle Platz haben. In diesem Haus dürften dann alle wohnen die mir am Herzen liegen. Eine Wohnung würde ich für meine Mama frei halten, damit sie weiß wo sie hinkönnte; eine Wohnung wäre für meine allerliebste Tante Rosemarie; eine Wohnung bekämen meine Schwiegereltern; in einer sollten Pauls und Pias Urgroßeltern wohnen, drei Wohnungen für meine Schwestern; eine Wohnung für mein ganz liebes Cousinchen; eine für meine wunderbare Freundin und eine für uns...
Dieses ist mein Traum, ein großes Haus für die ganze Familie. Vielleicht würden nicht alle darin wohnen, aber die Gelegenheit hätten sie dazu.
Ich liebe es, alle um mich zu haben. Ich finde es schön wenn viele Personen an einem Tisch sitzen, das Stimmengewirr, das lachen...
Natürlich sollte jeder seinen eigenen Rückzugsort haben, wenn er mal ganz alleine sein will.
In meinem Traum gäbe es dann einen großen Gemüsegarten, einen Teich zum Schwimmen, einen Spielplatz für die Kinder, viele kleine Sitzgelegenheiten im Garten, eine große Küche für alle, wenn wir gemeinsam essen wollen.
Stellt euch nur mal Weihnachten vor - keine Familienbesuch über drei Tage verteilt - alle sind da und wir können gemeinsam feiern.
Oder im Sommer - laue Abende im Garten, die Kinder spielen Fußball, es wird gegrillt, jemand schwimmt im Teich und dann sitzen alle am großen Tisch und essen...
Also ich find das schön.... und hätte gerne diesen einen Wunsch frei..
Sonntag, 26. Juli 2009
Donnerstag, 16. Juli 2009
Beobachtungsposten...
ich bekenne mich nun hier dazu: Ich beobachte gerne! Ich beobachte immer und überall Menschen. Beim Einkaufen, beim Kaffee trinken, im Freibad, im Theater, egal wo - ich kann es gar nicht kontrollieren.
Was mir dabei natürlich immer wieder auffällt, wie die Leute schauen. Die wenigsten lächeln, überhaupt beim Einkaufen. Jeder geht stur seines Weges, nur schnell alles erledigen und keinem ins Gesicht schauen und schon gar nicht lächeln. Irgendwie finde ich das traurig, gibt es doch eh oft wenig zu lachen, da würde es doch schon unheimlich die Stimmung heben, wenn man lustigen Menschen begegnet...
Was ich dann natürlich auch gerne beobachte sind Beziehungen... wie gehen die Menschen miteinander um.
Gestern waren wir im Theater und ich habe beobachtet, wie sich Paare nebeneinander setzen. Die einen leicht abgewendet voneinander, ander legen wie selbstverständlich den Arm um den Partner, wieder andere tauschen fünf Mal Platz um die beste Sicht zu haben... und dann beobachte ich Gesten, kleine Gesten, die oft nicht auffallen, aber doch auch wichtig sind. Der Mann, der seiner Frau den Arm um die Schultern legt und versucht sie zu wärmen, weil ihr kalt ist. Der kurze Seitenblick auf den geliebten Ehemann, ein verstohlenes Lächeln, ein kurzes Streichen über die Wange, oder aber auch böse Blicke, weil man etwas falsches gesagt hat...
der Umgang einiger Eltern mit ihren Kinder greift oft um mein Herz wie einen kalte Hand. Wenn Kinder hart am Arm gepackt werden, weil sie wo zu lange stehen und etwas ansehen und vielleicht auch noch raunzen, weil sie das gerne hätten, wenn Kinder weinen und entnervte Mütter schimpfen (was ich natürlich durchaus auch verstehen kann :-)), wenn das Kind den Elternteil anspricht und keiner hört.
Aber auch die andere Seite gibt es, das kurze Streichen über den Kopf, ein Küsschen auf die Wange, das Drücken des Kindes, Eltern die mit ihren Kinder die Rutsche hinunter rutschen und sich nicht genieren, mit ihrem Kind am Spielplatz herumzutollen - das finde ich dann wieder ergreifend und schön...
Und aus all diesen Beobachtungen, versuche ich mein Leben zu verbessern, den Umgang mit dem Umfeld zu verbessern. Ich versuche immer wieder Nerven zu bewahren, wenn ich mit meinen Kindern einkaufen bin, ich versuche, immer ein Lächeln auf den Lippen zu haben, auch wenn der Tag noch so schlecht war, ich versuche immer freundlich zu sein, ich versuche durch kleine Gesten, meinen Liebsten zu zeigen, wie wichtig sie für mich sind..
und ich finde, gäbe es mehr Menschen, die in den Spiegel schauen, wenn sie andere beobachten, dann wäre wohl die Welt manchmal um einiges freundlicher und lustiger...
Was mir dabei natürlich immer wieder auffällt, wie die Leute schauen. Die wenigsten lächeln, überhaupt beim Einkaufen. Jeder geht stur seines Weges, nur schnell alles erledigen und keinem ins Gesicht schauen und schon gar nicht lächeln. Irgendwie finde ich das traurig, gibt es doch eh oft wenig zu lachen, da würde es doch schon unheimlich die Stimmung heben, wenn man lustigen Menschen begegnet...
Was ich dann natürlich auch gerne beobachte sind Beziehungen... wie gehen die Menschen miteinander um.
Gestern waren wir im Theater und ich habe beobachtet, wie sich Paare nebeneinander setzen. Die einen leicht abgewendet voneinander, ander legen wie selbstverständlich den Arm um den Partner, wieder andere tauschen fünf Mal Platz um die beste Sicht zu haben... und dann beobachte ich Gesten, kleine Gesten, die oft nicht auffallen, aber doch auch wichtig sind. Der Mann, der seiner Frau den Arm um die Schultern legt und versucht sie zu wärmen, weil ihr kalt ist. Der kurze Seitenblick auf den geliebten Ehemann, ein verstohlenes Lächeln, ein kurzes Streichen über die Wange, oder aber auch böse Blicke, weil man etwas falsches gesagt hat...
der Umgang einiger Eltern mit ihren Kinder greift oft um mein Herz wie einen kalte Hand. Wenn Kinder hart am Arm gepackt werden, weil sie wo zu lange stehen und etwas ansehen und vielleicht auch noch raunzen, weil sie das gerne hätten, wenn Kinder weinen und entnervte Mütter schimpfen (was ich natürlich durchaus auch verstehen kann :-)), wenn das Kind den Elternteil anspricht und keiner hört.
Aber auch die andere Seite gibt es, das kurze Streichen über den Kopf, ein Küsschen auf die Wange, das Drücken des Kindes, Eltern die mit ihren Kinder die Rutsche hinunter rutschen und sich nicht genieren, mit ihrem Kind am Spielplatz herumzutollen - das finde ich dann wieder ergreifend und schön...
Und aus all diesen Beobachtungen, versuche ich mein Leben zu verbessern, den Umgang mit dem Umfeld zu verbessern. Ich versuche immer wieder Nerven zu bewahren, wenn ich mit meinen Kindern einkaufen bin, ich versuche, immer ein Lächeln auf den Lippen zu haben, auch wenn der Tag noch so schlecht war, ich versuche immer freundlich zu sein, ich versuche durch kleine Gesten, meinen Liebsten zu zeigen, wie wichtig sie für mich sind..
und ich finde, gäbe es mehr Menschen, die in den Spiegel schauen, wenn sie andere beobachten, dann wäre wohl die Welt manchmal um einiges freundlicher und lustiger...
Samstag, 16. Mai 2009
Berufung...
Ich habe ja eigentlich meinen Traumberuf gelernt. Ich habe in der Rezeption gearbeitet. Und ich liebe diesen Beruf nach wie vor, auch wenn ich ihn derzeit nicht ausübe.
Die Gastronomie hat schon in meinen Kinderjahren eine starke Anziehung auf mich gehabt. Ich liebe die Menschen die in diesen Berufen tätig sind. Ich finde, sie sind "anders" (und das ist nicht abwertend gemeint). Ich liebe es viele Leute um mich zu haben, ich liebe es "Streß" zu haben,.. ich liebe einfach das ganze drum herum.
Nun hat sich aber ergeben, dass ich Michael geheiratet habe und seine Eltern einen Betrieb haben. Genauer gesagt, eine Kunstschmiede und Schlosserei. Vorgesehen ist auch, dass Michael diesen Betrieb übernehmen wird.
Als ich nach einer kurzen Zeit zu Hause bei meinen Kindern, entschieden habe, wieder ein wenig arbeiten zu gehen, haben mir meine Schwiegereltern vorgeschlagen, im Büro zu arbeiten.
Durchaus dankbar für dieses Vertrauen und das Entgegenkommen habe ich den Vorschlag angenommen und arbeite seither im Büro.
Ich finde es auch sehr schön und es ist für mich und die Kinder eine gute Lösung. Die Kinder können bei mir sein, ich kann auch mal zu Hause bleiben, wenn sie krank sind. Ich muss keine Rücksicht auf eine leere Rezeption und andere Kolleginnen nehmen.
Ich kann auch mal Abends ins Büro gehen und ungestört meine Arbeit machen... ABER
es füllt mich nicht aus. Ich werde träge, ich ertappe mich dabei, dass ich die Arbeit hinauszögere, ich bin nicht entspannt, ich mache Fehler...
Als ich letzens die Geburtstagsfeier für Pia geplant habe, wusste ich plötzlich, was mir fehlt. Mir fehlt das Organisieren, das Listen schreiben, das Kontrollieren, die Flexibilität, der Trubel...
Es fehlt mir einfach und am Schlimmsten ist, dass man mich nicht versteht... (oder Mann)
Nun bin ich wieder mal in meiner Gedankenwelt hin und her gerissen. Immer in Gedanken, was ich tun könnte um diese Unausgeglichenheit wieder in Waage zu bringen.
Ich versuche das auf privatem Wege zu lösen. Habe mich hier im Ort einer Gruppe angeschlossen, die ein paar Mal im Jahr etwas auf die Beine stellt - Faschingsumzug, Fasdaubenrennen, Adventmarkt.
Ich plane auch gerne Feiern, nehme alles Organisatorische gerne an mich, lade mir Kinder ein, ...
und trotzdem denke ich immer noch darüber nach, vielleicht doch irgendwo ein kleines Kaffeehaus zu eröffnen. Und meine Pläne werden konkreter und dann bin ich wieder gefangen und denke darüber nach, wie die Kinder leiden werden, was an den Wochenenden sein wir und
was aus dem Büro wird, das ja auch jemand machen muss.
Also, hab ich schon wieder eine Menge zum Nachdenken, aber wer weiß, vielleicht ergibt sich ja von selbst die Lösung, wenn ich nur Geduld habe...
Die Gastronomie hat schon in meinen Kinderjahren eine starke Anziehung auf mich gehabt. Ich liebe die Menschen die in diesen Berufen tätig sind. Ich finde, sie sind "anders" (und das ist nicht abwertend gemeint). Ich liebe es viele Leute um mich zu haben, ich liebe es "Streß" zu haben,.. ich liebe einfach das ganze drum herum.
Nun hat sich aber ergeben, dass ich Michael geheiratet habe und seine Eltern einen Betrieb haben. Genauer gesagt, eine Kunstschmiede und Schlosserei. Vorgesehen ist auch, dass Michael diesen Betrieb übernehmen wird.
Als ich nach einer kurzen Zeit zu Hause bei meinen Kindern, entschieden habe, wieder ein wenig arbeiten zu gehen, haben mir meine Schwiegereltern vorgeschlagen, im Büro zu arbeiten.
Durchaus dankbar für dieses Vertrauen und das Entgegenkommen habe ich den Vorschlag angenommen und arbeite seither im Büro.
Ich finde es auch sehr schön und es ist für mich und die Kinder eine gute Lösung. Die Kinder können bei mir sein, ich kann auch mal zu Hause bleiben, wenn sie krank sind. Ich muss keine Rücksicht auf eine leere Rezeption und andere Kolleginnen nehmen.
Ich kann auch mal Abends ins Büro gehen und ungestört meine Arbeit machen... ABER
es füllt mich nicht aus. Ich werde träge, ich ertappe mich dabei, dass ich die Arbeit hinauszögere, ich bin nicht entspannt, ich mache Fehler...
Als ich letzens die Geburtstagsfeier für Pia geplant habe, wusste ich plötzlich, was mir fehlt. Mir fehlt das Organisieren, das Listen schreiben, das Kontrollieren, die Flexibilität, der Trubel...
Es fehlt mir einfach und am Schlimmsten ist, dass man mich nicht versteht... (oder Mann)
Nun bin ich wieder mal in meiner Gedankenwelt hin und her gerissen. Immer in Gedanken, was ich tun könnte um diese Unausgeglichenheit wieder in Waage zu bringen.
Ich versuche das auf privatem Wege zu lösen. Habe mich hier im Ort einer Gruppe angeschlossen, die ein paar Mal im Jahr etwas auf die Beine stellt - Faschingsumzug, Fasdaubenrennen, Adventmarkt.
Ich plane auch gerne Feiern, nehme alles Organisatorische gerne an mich, lade mir Kinder ein, ...
und trotzdem denke ich immer noch darüber nach, vielleicht doch irgendwo ein kleines Kaffeehaus zu eröffnen. Und meine Pläne werden konkreter und dann bin ich wieder gefangen und denke darüber nach, wie die Kinder leiden werden, was an den Wochenenden sein wir und
was aus dem Büro wird, das ja auch jemand machen muss.
Also, hab ich schon wieder eine Menge zum Nachdenken, aber wer weiß, vielleicht ergibt sich ja von selbst die Lösung, wenn ich nur Geduld habe...
Freitag, 1. Mai 2009
Geburtstagsfeier
meine kleine Pia wird 4 Jahre alt...
Bei uns ist das so, dass es da immer eine Geburtstagsfeier gibt. Ich liebe ja Geburtstagsfeieren und so möchte ich das meinen Kindern auch nicht vorenthalten. Normalerweise immer gut durchdacht von meiner Seite, ist mir das heuer ein bißchen aus dem Ruder geraten.
Hab ich doch noch immer im Hinterkopf wie brav Pia die zehn Wochen auf alle Lebensmittel verzichtet hat, die sie nicht essen durfte. Und selbst wenn ihr jemand Schokolade angeboten hat, wurde diese mit den Worten "das darf ich nicht essen" abgelehnt.
Also, Mama, ganz stolz auf die kleine Tochter, drückt ein Auge zu, bei der Auswahl der Gäste und hat nun plötzlich 10 geladene Kinder 5 Geschwisterkinder und dann noch die dazugehörigen Eltern.
Die Rädchen in meinem Kopf haben begonnen sich wie wild zu drehen. Wie bekomme ich sooo viele Gäste in meinem Haus unter. Dazu sei gesagt, dass es bei uns Brauch ist, Abends wenn die Papas nach Hause kommen, auch noch ein Abendessen für alle zu machen.
Also wären das dann mit uns 17 Kinder und 16 Erwachsene - die krieg ich nieeee unter.
Michael hab ich dann von meinem Plan erzählt, in der Pfarre mal zu fragen, ob wir den Pfarrsaal benutzen dürfen. Natürlich meinte Michael lakonisch: "ich versteh ja gar nicht warum man so viele Leute einladen muss!?"
Ich versteh das schon, bei mir wird die Gästeliste für geplante Feiern auch von Stunde zu Stunde länger und ich weiß nie, wen ich dann streichen soll, weil mir alle irgendwie am Herzen liegen... (und Michael geht es meistens genauso :-))
Weiter im Text: Pfarrsaal fällt aus, der ist leider schon vergeben zu dem Termin. Na dann fragen wir zwei Häuser weiter, beim Roten Kreuz: eigentlich sehr gerne, aber zu dem Termin geht es nicht, weil der Saal anderwertig benutzt wird.
Andrea schlichtet derweil im Geiste die Gäste in ihrem Haus, betet für gutes Wetter, damit man wenigstens den Nachmittagskuchen draußen genießen kann und explodiert innerlich schon fast..
Letzte Rettung Volksheim - ein großer Saal - da sollten alle hineingehen :-)
Und... geschafft, die Gäste werden dorthin geleitet, ein wenig Aufwand ist es, alles dorthin zu transportieren, aber wenn ich über den Aufwand nachdenke, nach der Party die Kinderzimmer wieder zu sortieren - ist mir das lieber!
Der Herr aus dem Volksheim war auch ganz besonders nett. Er stellt uns auch die Kühlung und wenn ich will die Kaffeemaschine zur Verfügung - nur aufräumen muss ich halt wieder- und das mach ich ja sowieso.
So wird also heuer auswärts gefeiert und ich freunde mich sehr mit diesem Gedanken an, hab ich doch immer wieder das Problem, was mach ich mit den Hunden, wie bekomme ich die Kinder dazu nicht jedes Spielzeuge aus dem Kinderzimmer zu bespielen (was ja gemein ist, weil meine Kinder ja wirklich über Unmengen toller Sachen verfügen).
Nun liegen hier also schon die Listen, was ich alles mitnehmen muss, welche Spiele gespielt werden, und wer denn aller kommt.
Ich freu mich schon sehr auf nächste Woche - das wird bestimmt wieder ein nettes Fest!
Bei uns ist das so, dass es da immer eine Geburtstagsfeier gibt. Ich liebe ja Geburtstagsfeieren und so möchte ich das meinen Kindern auch nicht vorenthalten. Normalerweise immer gut durchdacht von meiner Seite, ist mir das heuer ein bißchen aus dem Ruder geraten.
Hab ich doch noch immer im Hinterkopf wie brav Pia die zehn Wochen auf alle Lebensmittel verzichtet hat, die sie nicht essen durfte. Und selbst wenn ihr jemand Schokolade angeboten hat, wurde diese mit den Worten "das darf ich nicht essen" abgelehnt.
Also, Mama, ganz stolz auf die kleine Tochter, drückt ein Auge zu, bei der Auswahl der Gäste und hat nun plötzlich 10 geladene Kinder 5 Geschwisterkinder und dann noch die dazugehörigen Eltern.
Die Rädchen in meinem Kopf haben begonnen sich wie wild zu drehen. Wie bekomme ich sooo viele Gäste in meinem Haus unter. Dazu sei gesagt, dass es bei uns Brauch ist, Abends wenn die Papas nach Hause kommen, auch noch ein Abendessen für alle zu machen.
Also wären das dann mit uns 17 Kinder und 16 Erwachsene - die krieg ich nieeee unter.
Michael hab ich dann von meinem Plan erzählt, in der Pfarre mal zu fragen, ob wir den Pfarrsaal benutzen dürfen. Natürlich meinte Michael lakonisch: "ich versteh ja gar nicht warum man so viele Leute einladen muss!?"
Ich versteh das schon, bei mir wird die Gästeliste für geplante Feiern auch von Stunde zu Stunde länger und ich weiß nie, wen ich dann streichen soll, weil mir alle irgendwie am Herzen liegen... (und Michael geht es meistens genauso :-))
Weiter im Text: Pfarrsaal fällt aus, der ist leider schon vergeben zu dem Termin. Na dann fragen wir zwei Häuser weiter, beim Roten Kreuz: eigentlich sehr gerne, aber zu dem Termin geht es nicht, weil der Saal anderwertig benutzt wird.
Andrea schlichtet derweil im Geiste die Gäste in ihrem Haus, betet für gutes Wetter, damit man wenigstens den Nachmittagskuchen draußen genießen kann und explodiert innerlich schon fast..
Letzte Rettung Volksheim - ein großer Saal - da sollten alle hineingehen :-)
Und... geschafft, die Gäste werden dorthin geleitet, ein wenig Aufwand ist es, alles dorthin zu transportieren, aber wenn ich über den Aufwand nachdenke, nach der Party die Kinderzimmer wieder zu sortieren - ist mir das lieber!
Der Herr aus dem Volksheim war auch ganz besonders nett. Er stellt uns auch die Kühlung und wenn ich will die Kaffeemaschine zur Verfügung - nur aufräumen muss ich halt wieder- und das mach ich ja sowieso.
So wird also heuer auswärts gefeiert und ich freunde mich sehr mit diesem Gedanken an, hab ich doch immer wieder das Problem, was mach ich mit den Hunden, wie bekomme ich die Kinder dazu nicht jedes Spielzeuge aus dem Kinderzimmer zu bespielen (was ja gemein ist, weil meine Kinder ja wirklich über Unmengen toller Sachen verfügen).
Nun liegen hier also schon die Listen, was ich alles mitnehmen muss, welche Spiele gespielt werden, und wer denn aller kommt.
Ich freu mich schon sehr auf nächste Woche - das wird bestimmt wieder ein nettes Fest!
Samstag, 25. April 2009
Gedanken sortieren
Gedanken sortieren - so nenne ich das oft, wenn ich Briefe schreibe. Oft schicke ich diese Briefe gar nicht ab, dienen sie in manchem Fällen doch wirklich nur zum sortieren und überdenken der eigenen Situation.
Als Sarah noch bei mir war, hab ich sehr oft Briefe geschrieben - meistens an unseren Diakon, der mir in diesen Zeiten immer zur Seite gestanden ist.
Manche Worte dieser Briefe hat er dann auch beim Begräbnis erwähnt und es auch dadurch so persönlich und liebevoll gestaltet.
Vorgestern war ich wieder am Grab. Es "schön" machen - weil zwei Begräbnisse in der gleichen Reihe waren :-) (meiner Schwiegermama war das ganz besonders wichtig).
Und da doch einiges zu tun war, habe ich viel Zeit gehabt meinen Gedanken nachzuhängen.
Da denke ich dann nach, über die Zeit als Sarah bei uns war; wie wir erfahren haben, dass sie sehr krank ist; über die Hoffnung, die man trotz genauer Diagnose immer noch in sich trägt; über die Menschen, die einen begleitet haben; was wohl aus ihnen geworden ist.
Ich denke aber auch darüber nach, wie es wohl dem ein oder anderen heute mit der Situation von damals heute geht.
Vor allem denke ich darüber nach, wie viele Kinder das miterleben mussten. An erster Stelle natürlich meine Schwestern, die ja wirklich noch "Kinder" waren. Wie sind sie damit zurecht gekommen, haben sie irgendeine "Angst" mitgenommen. Ich weiß von Erwachsenen, für die das so schlimm war, dass sie entschieden haben, keine Kinder zu bekommen.
Wie mag es dann erst für die Kinder gewesen sein. Darüber habe ich mir damals nur wenig Gedanken gemacht, war ich doch zu sehr mit mir selbst beschäftigt.
Ich denke auch über alle Personen nach, die damals WIRKLICH für uns da waren. Über unsere Freunde, die am Tag nach Sarahs Tod in aller Früh hier vorgefahren sind und bei uns waren - den ganzen Tag, einfach nur bei uns waren. Die jeden Abend gekommen sind und mit uns gegessen und getrunken haben, die SMS gesendet haben um uns mitzuteilen, dass wir jederzeit vorbei kommen können; ich denke an unseren lieben Freund, der Bestatter ist, als er zur Tür hereingekommen ist, um Sarah abzuholen und seine Worte waren "Ich habe mich immer vor diesem Tag gefürchtet!". Diese Worte waren so berührend für mich..
Manchmal überlege ich auch, ob diese Personen wissen, wie dankbar ich ihnen bin - wirklich dankbar, so dankbar, dass man es mit Worten gar nicht ausdrücken kann!
Und dann denke ich auch über heute nach. Wie es für manche heute ist. Auch für Peronen, denen ich jetzt erst begegne. Wie ist es für sie, wenn ich sage, ich habe drei Kinder. Überfordere ich sie damit. Manchmal denke ich, ich sollte das verschweigen und erst erzählen, wenn sich eine Beziehung zu diesem Menschen aufbaut. Aber kann ich das - Sarah verschweigen. Immerhin habe ich sie neun Monate in meinem Bauch getragen, war ein Jahr mit ihr zusammen, hab sie gepflegt, gewickelt, gefüttert. Wie könnte ich diese Zeit verschweigen - mein Kind verschweigen, nur um es der Umwelt angenehmer zu machen?
Einige Male habe ich auch gehört, ich solle doch endlich aufhören, an Sarahs Geburtstag und Todestag zu erinnern. Sie ist tot und das soll ich doch hinnehmen. Damals war ich ziemlich verletzt - kam es leider auch von einer Person, die noch keine Kinder hat - heute weiß ich, dass ich nie damit aufhören werde. Aber ich mache es hier - da kann jeder lesen, der möchte und wenn es jemandem unangenehm wird, kann er zu machen...
Also, morgen vor sieben Jahren hat uns unsere kleine Sarah verlassen. An ihrem Todestag, hatten wir noch ganz viel Besuch. So viele sind gekommen, haben sich auf den Weg gemacht, weil wohl alle gespürt haben, dass es nicht mehr lange dauert. Meine Eltern, Schwiegereltern, Tanten, Onkeln, Schwestern, Cousins, Cousinen, Freunde - alle waren sie da. Und am Abend als alle weg waren und wieder Ruhe eingekehrt war, ist Sarah auf Papas Arm eingeschlafen.
Für immer wird diese Zeit in meinem Herzen sein und nie werde ich aufhören an diese Tage zu denken...
Als Sarah noch bei mir war, hab ich sehr oft Briefe geschrieben - meistens an unseren Diakon, der mir in diesen Zeiten immer zur Seite gestanden ist.
Manche Worte dieser Briefe hat er dann auch beim Begräbnis erwähnt und es auch dadurch so persönlich und liebevoll gestaltet.
Vorgestern war ich wieder am Grab. Es "schön" machen - weil zwei Begräbnisse in der gleichen Reihe waren :-) (meiner Schwiegermama war das ganz besonders wichtig).
Und da doch einiges zu tun war, habe ich viel Zeit gehabt meinen Gedanken nachzuhängen.
Da denke ich dann nach, über die Zeit als Sarah bei uns war; wie wir erfahren haben, dass sie sehr krank ist; über die Hoffnung, die man trotz genauer Diagnose immer noch in sich trägt; über die Menschen, die einen begleitet haben; was wohl aus ihnen geworden ist.
Ich denke aber auch darüber nach, wie es wohl dem ein oder anderen heute mit der Situation von damals heute geht.
Vor allem denke ich darüber nach, wie viele Kinder das miterleben mussten. An erster Stelle natürlich meine Schwestern, die ja wirklich noch "Kinder" waren. Wie sind sie damit zurecht gekommen, haben sie irgendeine "Angst" mitgenommen. Ich weiß von Erwachsenen, für die das so schlimm war, dass sie entschieden haben, keine Kinder zu bekommen.
Wie mag es dann erst für die Kinder gewesen sein. Darüber habe ich mir damals nur wenig Gedanken gemacht, war ich doch zu sehr mit mir selbst beschäftigt.
Ich denke auch über alle Personen nach, die damals WIRKLICH für uns da waren. Über unsere Freunde, die am Tag nach Sarahs Tod in aller Früh hier vorgefahren sind und bei uns waren - den ganzen Tag, einfach nur bei uns waren. Die jeden Abend gekommen sind und mit uns gegessen und getrunken haben, die SMS gesendet haben um uns mitzuteilen, dass wir jederzeit vorbei kommen können; ich denke an unseren lieben Freund, der Bestatter ist, als er zur Tür hereingekommen ist, um Sarah abzuholen und seine Worte waren "Ich habe mich immer vor diesem Tag gefürchtet!". Diese Worte waren so berührend für mich..
Manchmal überlege ich auch, ob diese Personen wissen, wie dankbar ich ihnen bin - wirklich dankbar, so dankbar, dass man es mit Worten gar nicht ausdrücken kann!
Und dann denke ich auch über heute nach. Wie es für manche heute ist. Auch für Peronen, denen ich jetzt erst begegne. Wie ist es für sie, wenn ich sage, ich habe drei Kinder. Überfordere ich sie damit. Manchmal denke ich, ich sollte das verschweigen und erst erzählen, wenn sich eine Beziehung zu diesem Menschen aufbaut. Aber kann ich das - Sarah verschweigen. Immerhin habe ich sie neun Monate in meinem Bauch getragen, war ein Jahr mit ihr zusammen, hab sie gepflegt, gewickelt, gefüttert. Wie könnte ich diese Zeit verschweigen - mein Kind verschweigen, nur um es der Umwelt angenehmer zu machen?
Einige Male habe ich auch gehört, ich solle doch endlich aufhören, an Sarahs Geburtstag und Todestag zu erinnern. Sie ist tot und das soll ich doch hinnehmen. Damals war ich ziemlich verletzt - kam es leider auch von einer Person, die noch keine Kinder hat - heute weiß ich, dass ich nie damit aufhören werde. Aber ich mache es hier - da kann jeder lesen, der möchte und wenn es jemandem unangenehm wird, kann er zu machen...
Also, morgen vor sieben Jahren hat uns unsere kleine Sarah verlassen. An ihrem Todestag, hatten wir noch ganz viel Besuch. So viele sind gekommen, haben sich auf den Weg gemacht, weil wohl alle gespürt haben, dass es nicht mehr lange dauert. Meine Eltern, Schwiegereltern, Tanten, Onkeln, Schwestern, Cousins, Cousinen, Freunde - alle waren sie da. Und am Abend als alle weg waren und wieder Ruhe eingekehrt war, ist Sarah auf Papas Arm eingeschlafen.
Für immer wird diese Zeit in meinem Herzen sein und nie werde ich aufhören an diese Tage zu denken...
Samstag, 18. April 2009
Schreibblockade
so könnte man das nennen, was ich gerade habe.
Habe ich doch in letzer Zeit wirklich regelmäßig meinen Blog gestaltet, war es die letzten Tage eher mühsam für mich.
Nicht dass mir die Ideen fehlen. Nein - sie fallen mir einfach im falschen Moment ein. Da fahre ich gerade mit dem Auto und.. schwups... hab ich eine Idee was ich schreiben könnte.
In meinem Kopf formulieren sich die Sätze in Sekundenbruchteilen und ich denke - Ja, das schreibe ich...
dann sitze ich abends vor meinem Computer und denke, dieses Thema wolltest du behandeln, nur, was genau wolltest du schreiben.
Bei manchen Themen ist es einfach auch so, dass ich einfach sehr darauf achten muss, wie ich es formuliere und das benötigt viel Zeit und Geduld.
Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass nicht jeder meine "Geschriebenes" immer richtig versteht und oft habe ich mich so sehr erklären müssen, dass ich das Schreiben einfach eingestellt habe.
So wird es zwar sicher bald wieder was zu lesen geben, aber momentan brauch ich ein wenig Zeit...
Ich wünsche euch ein wunderschönes restliches Wochenende
Habe ich doch in letzer Zeit wirklich regelmäßig meinen Blog gestaltet, war es die letzten Tage eher mühsam für mich.
Nicht dass mir die Ideen fehlen. Nein - sie fallen mir einfach im falschen Moment ein. Da fahre ich gerade mit dem Auto und.. schwups... hab ich eine Idee was ich schreiben könnte.
In meinem Kopf formulieren sich die Sätze in Sekundenbruchteilen und ich denke - Ja, das schreibe ich...
dann sitze ich abends vor meinem Computer und denke, dieses Thema wolltest du behandeln, nur, was genau wolltest du schreiben.
Bei manchen Themen ist es einfach auch so, dass ich einfach sehr darauf achten muss, wie ich es formuliere und das benötigt viel Zeit und Geduld.
Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass nicht jeder meine "Geschriebenes" immer richtig versteht und oft habe ich mich so sehr erklären müssen, dass ich das Schreiben einfach eingestellt habe.
So wird es zwar sicher bald wieder was zu lesen geben, aber momentan brauch ich ein wenig Zeit...
Ich wünsche euch ein wunderschönes restliches Wochenende
Freitag, 10. April 2009
Das Paradies
es gibt hier auf dieser Welt, hier in Österreich ein Fleckchen bei dem ich ganz sicher bin, dass es so im Paradies aussieht.
Es ist mein Ort der Erholung, der Ruhe, der Besinnung, der Freude, der kindlichen Erinnerung.
Dieser Ort ist das Haus meiner Großeltern, nicht nur das Haus, die ganze Umgebung.
Ich werde versuchen es euch zu beschreiben, aber mit Worten kann man das nie so gestalten, wie es wirklich ist.
Das Haus liegt in Furth an der Triesting. Nicht im "Ortskern" - noch viel weiter - in einer, sagen wir mal Sackgasse. Die Straße die dorthin führt ist keine richtige Asphaltstraße - eher noch Schotter. Das Haus ist das vorletze Haus bevor die Straße endet. Es gibt zwar Nachbarhäuser, die sind aber alle etwa einen halben Kilometer bis zu einem Kilometer auseinander. Rundum sind Wälder und Berge. Ein Bach fließt neben der Straße entlang und auch an dem Haus vorbei. Zum Haus gehört ein Hof, eine Werkstatt und ein altes "Wirtschaftshaus" - in dem war der Stall und das Holzlager und ein Raum in dem halt so alles gelagert wird - darüber befand sich früher der Heuboden. Außerdem gehört zu diesem Haus ein riesiger Garten.
Als ich dort meine wunderschöne Kindheit verbringen durfte, bei Oma und Opa, da wurde noch der ganze Garten bewirtschaftet.
Dort also, an diesem wunderschönen Ort durfte ich etwa fünf Jahre meiner Kindheit verbringen. Fast ohne Autos, keine Straßenlaternen, keine Geschäfte rundherum, nur Wald, Wiese, Bach, Katzen ein Hund, Hasen und Hühner.
Dort, an diesem einmaligen Ort sieht man viel mehr Sterne am Himmel als hier - es gibt ja keine Straßenbeleuchtung, nichts, es ist einfach dunkel und die Sterne leuchten so hell und klar. Dort gibt es so gut wie keine Autos, man hört die Vögel viel lauter zwitschern, man sieht Rehe am Waldrand, man hört die Hirsche röhren, man spürt und hört den Wind der weht. Man kann endlos gehen ohne eine Person zu treffen. Der Bach gluggert so schön, das Wasser ist rein und klar und man kann es trinken, die Fische flitzen im Bach umher. Es gibt unendlich viele Glühwürmchen wenn der Sommer beginnt.
An diesem wunderschönen Ort war ich heute wieder (meine Tante wohnt nun im Haus meiner Großeltern die leider viel zu früh gehen mussten). Ich bin voller Kraft, Ruhe, ohne Sorgen und ganz erholt nach Hause gekommen und dachte mir, ich muss euch schreiben, dass es diesen Ort gibt weil er so schön ist.
Heuer werden wir, wie die letzten Jahre auch schon -eine Nacht in Furth zelten. Mit den Kindern - damit wir das alles in uns aufsaugen können.
Und solltet ihr jemals die Gelegenheit haben an diesen Ort zu fahren - macht es - ich hoffe ihr seid dann genauso begeistert wie ich
Man muss dort gewesen sein um das, was ich hier schreibe zu begreifen.
Ps.: An alle die jetzt an meine "Liebeserklärung" denken... Ich möchte momentan dort nicht wohnen - die Leute hier sind ganz anders und könnte ich mir was wünschen, würde ich mir nur dieses eine Fleckchen aus Furth hierher wünschen und auf diesem Fleckchen wohnen, aber hier in St. Veit...
Ich wünsche euch ein FROHES OSTERFEST!!!
Es ist mein Ort der Erholung, der Ruhe, der Besinnung, der Freude, der kindlichen Erinnerung.
Dieser Ort ist das Haus meiner Großeltern, nicht nur das Haus, die ganze Umgebung.
Ich werde versuchen es euch zu beschreiben, aber mit Worten kann man das nie so gestalten, wie es wirklich ist.
Das Haus liegt in Furth an der Triesting. Nicht im "Ortskern" - noch viel weiter - in einer, sagen wir mal Sackgasse. Die Straße die dorthin führt ist keine richtige Asphaltstraße - eher noch Schotter. Das Haus ist das vorletze Haus bevor die Straße endet. Es gibt zwar Nachbarhäuser, die sind aber alle etwa einen halben Kilometer bis zu einem Kilometer auseinander. Rundum sind Wälder und Berge. Ein Bach fließt neben der Straße entlang und auch an dem Haus vorbei. Zum Haus gehört ein Hof, eine Werkstatt und ein altes "Wirtschaftshaus" - in dem war der Stall und das Holzlager und ein Raum in dem halt so alles gelagert wird - darüber befand sich früher der Heuboden. Außerdem gehört zu diesem Haus ein riesiger Garten.
Als ich dort meine wunderschöne Kindheit verbringen durfte, bei Oma und Opa, da wurde noch der ganze Garten bewirtschaftet.
Dort also, an diesem wunderschönen Ort durfte ich etwa fünf Jahre meiner Kindheit verbringen. Fast ohne Autos, keine Straßenlaternen, keine Geschäfte rundherum, nur Wald, Wiese, Bach, Katzen ein Hund, Hasen und Hühner.
Dort, an diesem einmaligen Ort sieht man viel mehr Sterne am Himmel als hier - es gibt ja keine Straßenbeleuchtung, nichts, es ist einfach dunkel und die Sterne leuchten so hell und klar. Dort gibt es so gut wie keine Autos, man hört die Vögel viel lauter zwitschern, man sieht Rehe am Waldrand, man hört die Hirsche röhren, man spürt und hört den Wind der weht. Man kann endlos gehen ohne eine Person zu treffen. Der Bach gluggert so schön, das Wasser ist rein und klar und man kann es trinken, die Fische flitzen im Bach umher. Es gibt unendlich viele Glühwürmchen wenn der Sommer beginnt.
An diesem wunderschönen Ort war ich heute wieder (meine Tante wohnt nun im Haus meiner Großeltern die leider viel zu früh gehen mussten). Ich bin voller Kraft, Ruhe, ohne Sorgen und ganz erholt nach Hause gekommen und dachte mir, ich muss euch schreiben, dass es diesen Ort gibt weil er so schön ist.
Heuer werden wir, wie die letzten Jahre auch schon -eine Nacht in Furth zelten. Mit den Kindern - damit wir das alles in uns aufsaugen können.
Und solltet ihr jemals die Gelegenheit haben an diesen Ort zu fahren - macht es - ich hoffe ihr seid dann genauso begeistert wie ich
Man muss dort gewesen sein um das, was ich hier schreibe zu begreifen.
Ps.: An alle die jetzt an meine "Liebeserklärung" denken... Ich möchte momentan dort nicht wohnen - die Leute hier sind ganz anders und könnte ich mir was wünschen, würde ich mir nur dieses eine Fleckchen aus Furth hierher wünschen und auf diesem Fleckchen wohnen, aber hier in St. Veit...
Ich wünsche euch ein FROHES OSTERFEST!!!
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