Montag, 27. Dezember 2010

Wieder da...

heuer war die "stromfreie" Zeit sehr hart für mich. Zwischendurch hab ich dann auch das Fernsehverbot aufgehoben. Meine Angstphase hat mir nicht erlaubt einzuschlafen, und mit "Berieselung" ging es dann.
Einzig, das Facebook blieb für mich gesperrt. Und als dann die Angstphase in eine "Juhuuuu es ist bald Weihnachten-Phase" umschlug, hab ich mich auch dort wieder eingeloggt um meine extrovertierte Seite zu befriedigen :-)

Aber ich sehe es gelassen. Viel hab ich geschafft in dieser Zeit und auch wenn es mal nicht so klappt - versucht haben wir es und nächstes Jahr machen wir es wieder. Die letzten fünf Jahre hat es ja auch gut geklappt.

Eigentlich wollt ich ja ganz viele Fotos für euch machen und einstellen. Aber ich hab vergessen. Und aufzählen, was ich so gemacht hab, ist auch fad und außerdem nicht so aussagekräftig :-)
Ich freu mich auf alle Fälle wieder hier zu sein und versuch den Blog auch wieder öfter zu befüllen :-)

Dienstag, 30. November 2010

Advent...

nun ist es also wieder mal so weit! Ich verabschiede mich aus dem weltweiten Netzt. Nicht lange - nur 23 Tage.
Aber heuer fällt es mir sehr schwer :-) - ich mag meine Facebookfamilie so gerne und werde jeden einzelnen sehr vermissen.

Aber ich hab ja viel zu tun: da muss noch gebastelt und gemalt werden, gestickt und verpackt, eingekauft und gekocht, verziert und genäht, und und und.
Damit ich auch all meine Lieben mit Kleinigkeiten eine Freude machen kann.

Ich wünsch euch allen eine wunderschöne Adventzeit. Genießt die schönen Stunden mit eurer Familie, entschleunigt auch hie und da die Zeit und besinnt euch doch auch mal darauf, was eigentlich gefeiert wird: nämlich das Fest der Liebe, der Dankbarkeit, des Verzeihens und der Freude...

Bis bald ihr Lieben!

Samstag, 27. November 2010

Dankbarkeit

gerade knotzen wir hier alle im Wohnzimmer. Das Feuer im Ofen brennt.. Wilma kuschelt sich zu Paul und Timo zu Pia. Der Kater sitzt beim Fenster und schaut, ob es etwas interessantes draussen gibt.
Und ich - ich bin erfüllt von Zufriedenheit.
Irgendwie kommt es mir so vor, als würden wir in dieser Welt immer unzufriedener werden, obwohl wir ja eigentlich mehr haben als früher. Trotzdem denke ich, dass es früher oft besser war. Langsamer, nicht so gestresst. Heute hetzen wir von einem Termin zum anderen, schreiben unsere Terminkalender voll und haben kaum noch Zeit zum durchatmen.
Und ich gebe zu, auch ich folge diesem "Trend". Dieses Jahr habe ich mir auch eindeutig zu viel zugemutet und promt auch schon zu spüren bekommen.

Aber ich habe jetzt entschleunigt, traue mich auch mal, etwas abzusagen, wenn ich gar nicht kann und besuche einfach nicht jede abendliche Veranstaltung.
Und ich merke, dass es mir besser geht. Wenn wir, so wie gestern, statt nach dem Besuch in Wien, nach Hause kommen und nicht ins warme Gewand hüpfen um gleich wieder das Haus zu verlassen und auf die nächste Feier zu gehen - einfach zu Hause bleiben.
Das war so schön gestern. Pia hat im ganzen Zimmer ihre Barbiesachen verteilt, Paul hat gemalt, wir haben eingeheizt und Tee getrunken, ein Spielchen gespielt und einen gemütlichen Abend verbracht.

Und dafür bin ich so dankbar, dass ich es geschafft habe, das ruhelose in mir zu überwinden. Wieder innere Ruhe zu erlangen und nicht wie getrieben die Gesellschaft zu suchen.

Also bin ich dankbar, für das was ich hier habe und wenn ich wieder viel Gesellschaft brauche, weiß ich auch wo ich sie finde :-)

Dienstag, 2. November 2010

manchmal möchte ich weinen. Nicht wegen mir - wegen anderen Personen, Familien, Schicksalen.
Letztens standen wir an einer Ampel und mussten warten. Paul beobachtete eine Frau und meinte "Mama, schau die Frau an, die schaut komisch aus!".

Ich kenne diese Frau - oder sagen wir, ich weiß wer sie ist und ich weiß dass sie Alkoholikerin ist und wenn ich über sie nachdenke möchte ich weinen.
Diese Frau war auch mal jung, hatte Träume, eine Zukunft vor sich, sie war verliebt. Meine Mama hat mir erzählt, wie sich dieses Mädchen damals auf ihre Hochzeit gefreut hat. Und sie hat geheiratet, war bestimmt sehr glücklich, hat Kinder bekommen, das ist das größte Glück überhaupt.
Aber irgendwann... irgndwann ist wohl etwas geschehen, vielleicht war sie unglücklich, überfordert mit den Kindern, vielleicht war ihr Mann selten zu Hause... irgendetwas ist geschehen... und das hat dann ihr Leben verändert.

Und dann sehe ich sie da gehen, in der einen Hand eine Krücke, in der anderen ein Sackerl und denke über sie nach.
Ob sie wohl oft über ihr Leben nachdenkt? Ob sie wohl weiß, was falsch gelaufen ist? Ob sie wohl manchmal die Uhr zurück drehen möchte?
Dann möchte ich weinen, ich stelle mir vor, wie sie darüber nachdenkt, was sie den Kindern angetan hat, dass sie über verlorene Zeit nachdenkt, die nie wieder kommt.

Und dann denke ich daran, wie sinnlos wir oft unsere Zeit hergeben, die wir eigentlich unseren Liebsten gönnen sollten. Ein Freund von uns hat mal den Satz gesagt: "Wir führen hier kein Probeleben" und er hat recht. Wir haben nur das eine Leben, und vor allem, wir haben nur dieses eine Leben um Zeit mit anderen zu verbringen, zu lachen, zu lieben, zu umarmen, Fehler einzugestehen, sich zu entschludigen, jemandem zu verzeihen..

Es gibt nur dieses eine einzige Leben und wir sollten es sinnvoll nutzen, sonst stehen wir irgendwann vor unserem Schöpfer und blicken traurig zurück... aber dann kann man es nicht mehr ändern

Montag, 25. Oktober 2010

Partytime

Seit drei Jahren fragt Paul immer wieder nach, ob wir denn nicht eine Halloweenparty machen können. Ich bin kein großer Freund von Halloween und so habe ich das bis jetzt immer erfolgreich abgelehnt. Heuer allerdings, hab ich mir gedacht, was ist denn schon dabei. So machen wir halt eine Party. Das Dekomaterial hat mir eine liebe Freundin zur Verfügung gestellt, die Ideen für Essen kamen aus dem Internet oder sind dem eigenen Kopf entsprungen und die Spiele hat ganz schnell noch mein liebes Schwesterchen zusammengesucht.
So haben wir gestern eine tolle Party gefeiert und ich hoffe, es hat allen Kindern Spaß gemacht.
Lassen wir Bilder sprechen:
Da wurde eifrigst geholfen...... Das sind wir vor dem Ansturm :-)
Angelika, die eifrige Helferin -- die "Gruseltorte"
Wer liegt denn da unterm Tisch? erste Gäste

und dann wurde gespielt


Montag, 20. September 2010

Edel sei der Mensch, hilfreich und gut

Beeindruckt von einer Vorführung bei der 75Jahresfeier des Roten Kreuzes St. Veit, hatte ich am Samstag diesen Satz im Kopf.

Schon immer empfinde ich große Hochachtung vor Personen die im Dienst der Rettung, Feuerwehr und auch Polizei stehen.
Der Einsatz den sie leisten, ist für uns oft gar nicht nachvollziehbar. Vor allem vor den freiwilligen Helfern der Feuerwehr und Rettung ziehe ich meinen Hut.
Nicht nur, weil sie da sind, wenn wir Hilfe brauchen, sondern weil sie mit vollem Herzen bei der Sache sind.
Ich könnte das nicht! Ruhe bewahren, wenn ein Unfallopfer vor mir liegt, den Partner beruhigen wenn es jemandem schlecht geht, kranke Kinder versorgen - die Liste ist unendlich - und doch finden sich immer neue freiwillige Mitarbeiter.

Und weil ich nicht den Mut habe, das zu tun, werde ich sie weiterhin anders unterstützen. Mit meinen "helfenden" Händen, backe ich gerne Kuchen für Veranstaltungen, helfe bei Flohmärkten und spende gerne ein paar Euro mehr in die Freie-Spenden-Kasse.

Liebe freiwillige Mitarbeiter der Rettung und Feuerwehr. Ich bewundere jeden einzelnen von euch! Danke, dass es euch gibt!

Mittwoch, 1. September 2010

Sortieren

wer mich ein wenig näher kennt, der weiß dass ich hie und da (oder doch öfter) ein wenig chaotisch bin. Inzwischen habe ich diese Seite an meinem Wesen sehr gut im Griff und finde, ein wenig Chaos gehört im Leben einfach dazu.
Allerdings versuche ich auch, in Bereichen, in denen es notwendig ist, klare Linien zu schaffen.
Nun also beginnt am Montag wieder die Schule und der Kindergarten und das erfordert für mich doch ein wenig logistischen Aufwand.
So mache ich mich dieser Tage an eine Planung für die kommenden Monate. Da gibt es also zu sortieren:
den täglichen Schulablauf
die Trompetenstunden
die Tanzstunden
meine Regenbogengruppe die ab heuer wöchentlich stattfindet
meinen Büroalltag und die Kinderbetreuung wenn ich arbeiten muss
und dann noch - vor Weihnachten - die Bastel- und Kocharbeiten (damit muss man ja rechtzeitig beginnen, damit alles fertig ist)
außerdem gibt es da noch einen Elterverein, bei dem ich heuer hoffentlich das Amt des Kassiers gegen ein anderes tauschen kann (Kassier erfordert nämlich nochmals Licht ins Chaos zu bringen - und da reicht mir schon die Firmenkasse :-))

und weil ich grad am geistigen sortieren bin, hab ich gleich auch noch die Winterjacken und Mäntel meiner Kinder aussortiert und Pias Kasten für den Winter geleert. Dann folgen noch Pauls Kasten, meiner und die Spielsachen - damit wieder Platz ist für diverses nötiges und unnötiges neues Spielzeug. Außerdem hab ich es heute geschafft, meinen Büroschreibtisch wieder in Ordnung zu bringen und gleich noch Platz zu schaffen, für Bastelarbeiten, die ich machen kann, wenn ich mal nur Telefondienst mache.

Was mir beim stillen vor mich hinsortieren dann immer wieder auffällt ist, dass auch der Kopf frei wird. Man hängt bei diesen Arbeiten seinen Gedanken nach und streicht diesen oder jenen aus dem Kopf, besieht einiges von einer anderen Seite und sortiert aus. Eine innere Befreiung passiert sozusagen. Und wenn man dann in den frisch geordneten Kasten schaut, hat man auch wieder Ordnung in seinem Kopf und ist bereit das nächste Chaos zu verarbeiten.

Nun denn - auf in ein neues Schuljahr, dem ich schon gespannt entgegenblicke!